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WEG-Verwaltung | Aufgaben der Hausverwaltung und Verwalter-Auswahl


Als Käufer einer Eigentumswohnung bzw. Bauherr eines Wohnhauses mit Eigentumswohnungen kommt man nicht umhin, sich mit den gesetzlichen Vorschriften des Wohnungseigentumsrechts zu befassen. Dabei unterscheidet sich allerdings die Gewichtung u.a. bei dem Punkt "Auswahl des Verwalters". Ab wann ist es daher ratsam, einen WEG-Verwalter zu bestellen?


Von der Eigenverwaltung zur professionellen WEG-Verwaltung

Beim Eintritt in bestehende Eigentümergemeinschaften ist in der Regel eine ordnungsgemäße Verwaltung bestellt, der die laufende Verwaltung des Gemeinschaftseigentums obliegt. Wenn einer der Miteigentümer zum Verwalter bestellt ist, sollte man damit rechnen, dass es zukünftig eher zu Verwaltung von Wohneigentum als Aufgabe der Hausverwaltung | Foto: (c) elxeneize / Fotolia.comInteressenkonflikten zwischen den Eigentümern kommen kann, als bei Einsatz einer unabhängigen Hausverwaltungsfirma. Das liegt in dem Umstand begründet, dass der Miteigentümer auch Eigeniteressen haben kann, die den Vorstellungen der Wohnungseigentümergemeinschaft zuwiderlaufen. 


Bei noch im Bau befindlichen Eigentumswohnungen wird die Verwaltung von der Bauherrngemeinschaft bzw. dem Bauträger bestellt, sodass hier in der Regel kein Miteigentümer, sondern eine Fremdverwaltung eingesetzt wird. Gewisse Vorsicht ist beim Kauf einer Eigentumswohnung vom Bauträger geboten. Die Bauträgergesellschaft wird häufig für die ersten 5 Jahre die Verwaltung an eine verbundene Hausverwaltung vergeben, um in der Gewährleistungszeit bessere Einflussmöglichkeiten zu haben. So besteht dann für den Käufer das Risiko, dass die Beseitigung von Baumängeln nicht so leicht durchzusetzen ist. 

Nach den Regelungen des § 21 Abs. 4 WEG
  (Wohnungseigentumsgesetz vom 15.03.1951) kann jeder Eigentümer verlangen, dass das Wohnungseigentum ordnungsgemäß verwaltet wird. Dabei kommt es insbesondere bei kleineren Wohnungseigentümergemeinschaften durchaus vor, dass die Verwaltung von einem der im Haus wohnenden Eigentümer selbst erledigt wird.
Eine Alternative sieht das Wohnungseigentumsgesetz im § 26 des 3. Abschnitts "Verwaltung" vor, wo bestimmt wird, dass die Wohnungseigentümer mit Mehrheit einen (neuen) Verwalter bestellen und den alten Verwalter abberufen können. Dieser Paragraph bietet also die Möglichkeit, die Verwaltung nach Ablauf der Vertragslaufzeit (die maximal 5 Jahre beträgt) abzuberufen und so auch von der Eigenverwaltung auf die Fremdverwaltung durch eine professionelle WEG-Verwaltung zu wechseln.

Hier finden Sie kostenlos einen Hausverwalter für WEG-Verwaltung:

Im Interesse der Wohnungseigentümer: diese Vorgaben muss der WEG-Verwalter erfüllen

Unabhängig davon, ob eine Eigen- oder Fremdverwaltung eingesetzt ist, muss sich jeder Verwalter an die grundlegenden Vorgaben des § 21 Abs. 5 WEG für eine "ordnungsgemäße und dem Interesse der Gesamtheit der Wohnungseigentümer entsprechende Verwaltung" halten. Diese Vorgaben sind:
  • Aufstellung einer Hausordnung
  • Ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums
  • Abschluss einer Feuerversicherung zum Neuwert und einer angemessen Haus- und Grundbesitzerhaftplicht-Versicherung
  • Bildung einer angemessenen Instandhaltungsrückstellung
  • Aufstellung eines Wirtschaftsplans gemäß § 28 WEG
  • Duldung aller Maßnahmen, die zur Herstellung von Telekommunikationsanschlüssen (Telefon und Rundfunkempfangsanlage) und eines Energieversorgungsanschlusses eines Wohnungseigentümers erforderlich sind.

Hilfe bei der Suche nach einer WEG-Verwaltung

Letzlich gibt es aber im Gesetz keine eindeutigen Kriterien dafür, was genau unter dem Begriff "ordnungsgemäße Verwaltung" zu verstehen ist. Schon dieser Umstand führt dazu, dass die Auswahl einer passenden WEG-Verwaltung mit entsprechender Qualifikation nicht so einfach ist. Zuerst schauen viele auf die Kosten für eine Hausverwaltung. Diese setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Unterschiede ergeben sich durch: Region, Größe, Art de rVerwaltung.

Erschwerend kommt hinzu, dass für den Beruf des "Hausverwalters" kein bindendes berufliches Leitbild wie z.B. bei Steuerberatern vorgeschrieben ist. Allerdings haben sich seit geraumer Zeit in der Wohnungswirtschaft eine Reihe von Ausbildungsberufen etabliert, darunter beispielsweise die Ausbildung zum "Kaufmann/-frau der Gründstücks- und Wohnungswirtschaft.

Wer also eine WEG-Verwaltung sucht, sollte in jedem Fall nach der Qualifikation des WEG-Verwalters und seiner Mitarbeiter fragen. Das ist auch deshalb wichtig, weil der Verwalter die Instandhaltungsrücklage und auch die Wohngelder treuhänderisch für die Wohnungseigentümergemeinschaft verwaltet und hier unbedingt auf die insolvenzsichere Abgrenzung des WEG-Vermögens beachtet werden muss. Der Verwalter ist also eine Vertrauensperson und sollte durch sein Auftreten und die Organisation seines Geschäftsbetriebs auch das entsprechende Vertrauen ausstrahlen.

Foto: (c) elxeneize / Fotolia.com
Aktuelle Anfrage
Hausverwaltung gesucht in Meerbusch (40667)
Verwaltungsart: WEG-Hausverwaltung
PLZ: 40667
Ort: Meerbusch
Anzahl Einheiten: 5
ca. Gesamtfläche in m²: 750
Verwaltungsbeginn: 1.1.2017
Besonderheiten des Objektes / Sonstiges: Tiefgarage & Schwimmbad


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