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Wie die Vermietung eines einzelnen Hauses gelingt - Teil I



Es gibt viele Menschen, die in einem eigenen Haus leben wollen, für die ein Kauf oder ein Neubau aber nicht in Frage kommt. Diese Menschen sind Ihre Zielgruppe, wenn Sie Ihr Haus vermieten möchten. Dieser Artikel geht der Frage nach, wie die Vermietung eines einzelnen Hauses gelingt. Hierbei ist zunächst zu klären, welche Vorteile sich auf einer Vermietung gegenüber einem Verkauf ergeben.

Haus vermieten
Wissen rund um das Thema Haus vermieten | Foto:(c) image4you/pixabay.com

Es gibt vielfältige Gründe, aus denen sich Menschen dafür entscheiden, ein Haus zu vermieten. Einige haben eine Immobilie geerbt und wollen diese einer sinnvollen Verwendung zuführen. Andere haben sich ein Haus als Altersvorsorge zugelegt und wollen dieses vermieten, bevor sie im Alter selbst darin einziehen. Wieder andere nutzen eine Immobilie als Wertanlage und generieren Einnahmen durch Miete.

Wer an die Vermietung eines Einfamilienhauses denkt, sollte sich zuerst einen Überblick über den speziellen Immobilienmarkt schaffen. Dort erfährt man welche Haustypen in der betreffenden Region nachgefragt werden und welche Mieteinnahmen erzielbar wären.

Bevor Sie sich jedoch über Mieteinnahmen freuen können, sind vielfältige Dinge zu klären. So müssen Sie sich zunächst überlegen, ob die Vorteile des Vermietens Sie überzeugen oder ob Sie Ihr Gebäude doch lieber verkaufen möchten. Anschließend stellt sich die Frage, ob Sie Ihr Haus auf Zeit vermieten möchten. In manchen Situationen bietet es sich an, wenn das Haus vor dem Vermieten möbliert wurde.

Was spricht für eine Vermietung gegenüber einem Verkauf?

Eine Vermietung eines Hauses bietet sich immer dann an, wenn dieses in naher oder ferner Zukunft wieder einmal selbst genutzt werden soll. Die Zeit bis dahin kann durch eine Vermietung überbrückt und kostbare Einnahmen können generiert werden. Außerdem haben viele Menschen eine emotionale Bindung zu einer Immobilie. Das gilt insbesondere dann, wenn sie Kindheitserinnerungen mit dem Gebäude verknüpfen und das Haus beispielsweise geerbt haben. Ferner spült ein Verkauf zwar einmalig Geld in die Kassen, durch eine Vermietung sind aber langfristige Einnahmen gewährleistet.

Allerdings sprechen auch einige Aspekte gegen eine Vermietung. So ist es normalerweise so, dass der Quadratmeterpreis sinkt, wenn die Wohnfläche zunimmt. Hinzu kommt, dass Vermieter sich um die Instandhaltung eines Hauses kümmern müssen. Diese Aufgaben fallen bei einem Verkauf weg. Des Weiteren lassen sich Häuser leichter verkaufen, wenn niemand darin wohnt. Wenn der Verkauf des Hauses geplant ist, sollte daher zunächst auf eine Vermietung verzichtet werden, auch wenn dadurch einige Wochen oder Monate keine Einnahmen eingehen.

Ein Haus auf Zeit vermieten

Eine Vermietung auf Zeit ist eine gute Möglichkeit, um einen Zeitraum bis zu einem geplanten Verkauf zu überbrücken. Für einen Zeitmietvertrag müssen die Vermieter allerdings Befristungsgründe angeben. In den meisten Fällen werden Eigennutzung, Modernisierungsmaßnahmen und Bauvorhaben als Gründe angegeben, aus denen eine Vermietung auf Zeit geplant ist. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es rechtliche Einschränkungen für solche Befristungsgründe gibt.

Achtung: Wer ein Haus auf Zeit vermieten möchte, sollte eine umfassende rechtliche Beratung nutzen, oder eine erfahrene Hausverwaltung zu Rate ziehen. Diese stellt sicher, dass alle rechtlich relevanten Aspekte beim Zeitmietvertrag berücksichtigt werden. Auf diese Weise lassen sich Streitigkeiten mit den Mietern und Verzögerungen bei einem späteren Verkauf vermeiden.

Es ist unbedingt zu beachten, dass pro Mieter immer nur ein Zeitmietvertrag abgeschlossen werden darf. Wenn dieser abläuft, muss das Mietverhältnis beendet oder ein unbefristeter Mietvertrag abgeschlossen werden. Wenn ein Mieter nach Ablauf des Zeitmietvertrags noch in der Wohnung bleibt, kann auf eine Räumungsklage zurückgegriffen werden. Hierfür ist aber erforderlich, dass der Zeitmietvertrag rechtens ist und alle geltenden rechtlichen Bestimmungen einhält.

Wann bietet es sich an, ein möbliertes Haus zu vermieten?

Es ist sinnvoll, ein Haus möbliert zu vermieten, wenn dieses in nicht allzu ferner Zukunft wieder von den Eigentümern selbst bewohnt werden soll. In einem solchen Fall gibt es sonst häufig keine andere Möglichkeit, die jeweiligen Möbel unterzubringen. Zudem ist es möglich, hochwertige Möbel bei der Berechnung des Mietpreises zu veranschlagen. Wenn diese den Wert des Hauses tatsächlich erhöhen, wirkt sich das positiv auf die Miethöhe aus. Eine Einlagerung der Möbel ist in einem solchen Fall nicht nötig.

Vermieter sollten allerdings berücksichtigen, dass nicht alle Mieter sorgfältig mit Möbeln umgehen. Das gilt insbesondere dann, wenn es sich nicht um das eigene Inventar handelt. Gerade deswegen ist es bei der Vermietung eines Hauses wichtig, ein professionelles Übergabeprotokoll zu erstellen. Hierin müssen sowohl der Zustand der Immobilie als auch der des Inventars minutiös aufgeführt werden. Gegebenenfalls sollte eine Inventarversicherung abgeschlossen werden, um besonders kostbare Möbel oder Inventar mit einem emotionalen Wert zu schützen.

Befinden sich in einem Haus noch keine Möbel, müssen nicht extra welche angeschafft werden, um einen höheren Mietpreis zu erzielen. Das gilt allerdings nicht für Ferienhäuser, weil hier die Möblierung dafür sorgt, dass ein möglichst hoher Preis verlangt werden kann.

Erfahren Sie im zweiten Teil dieses Ratgebers, wann die Zusammenarbeit mit einem Makler sinnvoll ist, wie Sie die passende Miete ermitteln und wie die Suche nach geeigneten Mietern schnell und einfach gelingt.

Foto:(c) image4you/pixabay.com

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