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Änderungen für Eigentümer und Vermieter in 2016 Teil I


Im laufenden Jahr 2016 kommen viele Änderungen auf Eigentümer und Vermieter zu: ob eine neue Richtlinie für Wohnimmobilienkredite, die nächste Stufe der Energiesparverordnung, ein verschärfteres Mietrecht, Pflicht von Rauchmeldern oder die reale Einführung der Mietpreisbremse in einigen Bundesländern. Es gibt einiges zu beachten, denn die neuen Regelungen und Gesetze engen in Teilen erheblich ein, sie sich nicht zu merken kann teuer werden.

Nun, jedes Jahr ändern sich Gesetze und Regelungen, in fast allen 2016 bringt Änderungen für Eigentümer und Vermieter | Foto: (c) Mpc92 / Fotolia.comgesellschaftsrechtlichen Belangen. Doch 2016 hat es in sich und die Konsequenzen treffen viele Eigentümer und Vermieter hart. Und auch Hausverwalter müssen sich neuen Voraussetzungen stellen, wenn sie verantwortungsbewusst agieren wollen. Deshalb haben wir die wichtigsten Neuerungen zusammengestellt:

Nächste Stufe der Energiesparverordnung

Seit dem 01. Januar 2016 tritt die nächste Stufe der Energiesparverordnung, EnEV, in Kraft. Demzufolge sind für Neubauprojekte deutlich höhere energetische Anforderungen gesetzlich zu beachten, als noch im Jahr zuvor.

Bauherren müssen dabei gleich Zweierlei beachten. Erstens muss die Außenhülle der Immobilie besser gedämmt sein und zweitens dürfen nur noch effiziente Heizungs- und Lüftungsanlagen verbaut werden, sowie energetisch bessere Warmwasserversorgungsanlagen. Dabei schreibt der Gesetzgeber eine 20 prozentige, verbesserte Außendämmung vor und der Primärenergiebedarf eines vergleichbaren Neubaus muss um mindestens 25 Prozent geringer sein, als noch im vergangenen Jahr.

Dabei ist zu beachten, dass diese Neuregelung nur für Bauherren gilt, die noch bis Ende 2015 den Bauantrag, beziehungsweise die Bauanzeige eingereicht haben, auch wenn sie erst in 2016 real bauen. Dies war wohl auch der Grund, neben dem niedrigen Zinsniveau für Baukredite, warum Bauherren und Häuslebauer in den Kreditabteilungen der Banken Ende 2015 Schlange standen.

Mietpreisbremse greift in weitern Bundesländern

In Bundesländern wie Berlin ist sie bereits aktiv und zeigt bereits in Teilen ihre Wirkung, die Mietpreisbremse. Doch in einigen Bundesländern ist die Umsetzung noch nicht abgeschlossen. Nun werden einige Bundesländer in 2016 nachziehen, wie zum Beispiel Brandenburg, das in 31 Kommunen in die Mietkalkulation bei Neuvermietungen zugunsten der Mieter eingreift. Auch in Thüringen ist mit einer Aktivierung zu Jahresbeginn zu rechnen, Landesregierung und Kommunen ringen noch um einen Termin. Und auch in Niedersachsen werden viele Kommunen im laufenden Jahr die Mietpreisbremse aktiv einführen. Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und das Saarland haben noch keine Pläne zur Einführung genannt.

Nach dieser neuen Gesetzeslage dürfen Eigentümer und Vermieter nur maximal 10 Prozent mehr bei einer Neuvermietung verlangen, als der ortsübliche Mietpreisindex ausweist.

Plicht für den Einbau von Rauchmeldern

Landauf, landab ist der Einbau von Rauchmeldern bei Neubauten bereits Pflicht. Nunmehr müssen aber auch Bestandsimmobilien nachgerüstet werden, ab dem 01. Januar in den Bundesländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen und ab dem 01. Januar 2017 auch im Saarland.

In den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Sachsen gibt es zwar keine Pflicht, jedoch laufen die Diskussionen über eine solche Verordnung bereits und laut der Senatsverwaltung in Berlin wird diese wohl in 2017 eingeführt, wobei Brandenburg und Sachsen sich noch zurück halten.

Im zweiten Teil werden wir die Neuregelungen zum Thema Wohnimmobilienkredite und Bauvertragsrecht, sowie das in 2016 verschärftere Mietrecht beleuchten.

Foto: (c) Mpc92 / Fotolia.com

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