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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

28.10.2018

Mit diesen 10 Tipps erhöhen Vermieter ihre Mieteinnahmen Teil II

Ob mit Küchenmöbeln oder der Einzelvermietung von Zimmern, ob mit Außenwerbung oder einem schnöden Zigarettenautomaten und der Postbox mit diesen 10 Tipps erhöhen Vermieter ihre Mieteinnahmen. Dabei sollten Vermieter Regionalität, Nachfrage und bauliche Möglichkeiten beachten und teils den Steuerberater oder die Hausverwaltung zu Rate ziehen. Aber, die Rendite steigert sich, ganz gewiss.

Als Vermieter Mieteinnahmen erhöhen
Als Vermieter Mieteinnahmen erhöhen Foto: (c) Mediamodifier/pixabay.com

Was ewig so funktioniert, ändert man ungerne. Und so verhält es sich auch mit der vermieteten Immobilie. Und doch macht es Sinn sich über eine Zäsur der Vermietbarkeit und der Mehreinnahmen Gedanken zu machen. Und wie im ersten Teil beschrieben können eingebaute Küchenmöbel ebenso helfen Mehreinnahmen zu generieren, wie die Vermietung einzelner Zimmer, Stichwort Wohngemeinschaft. Wir fahren fort

Mit diesen 10 Tipps erhöhen Vermieter ihre Mieteinnahmen

Ja, mit der Möblierung kann man seine Einnahmen erhöhen, aber auch durch die Zurverfügungstellung des Baukörpers und des Grundstückes an sich. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie mal weiter:

  1. Zeitgemäßer denn je die möblierte Vermietung

Nicht erst seit Einführung der Mietpreisbremse ist die möblierte Vermietung einer Mietwohnung zeitgemäß. Das Mieterklientel hat sich stark verändert und Mobilität und die Trennung von Arbeits- und Lebensraum eröffnen Chancen für kluge Vermieter.

Wer Möbel in die Mietwohnung stellt kann den Mietspiegel umgehen, denn möblierte Wohnungen fallen nicht darunter. Dabei wird die Miete pauschal entgolten, also warm, beziehungsweise inklusive Heizung, Strom, gegebenenfalls Internet und dem intern kalkulierten Mehrbetrag für die Möblierung.

Wer sich mal auf dem Internetportal homecompany umschaut stellt schnell fest, dass die Preise weitaus höher sind, als bei der Vermietung ohne Möblierung. Letztere mag bei acht Euro liegen, möbliertes Wohnen aktuell bei 15 Euro pro Quadratmeter. Dies hängt sicher auch mit der Örtlichkeit zusammen. Ist ein Bahnhof oder Flughafen in der Nähe, das Stadtzentrum oder Gewerbeparks, so kann dies eine wahre Schatztruhe sein. Und nicht selten lohnt es sich bei großen Unternehmen der Region anzuklopfen, die immer wieder einen Bedarf haben für vertrauensvolle und solvente Mieter.

  1. Wenn das Gebäude zur Werbefläche avanciert

So schnell mal, ganz nebenbei, als Vermieter eines Mehrfamilienhauses 1.000 Euro Mehreinnahmen verzeichnen? Ja, das geht. Oft liegen Hauswände zur Straße hin und ab und zu auch in Sichtweise einer befahrenen Straße oder eines Hot-Spots für Touristen. Diese kahlen Gebäudewände sind bei Außenwerbern heiß begehrt. Ob eine statische Werbetafel oder auch gespannte Werbetücher, bei Anbietern wie Wall, Ströer & Co kann man diese Fläche vermieten. Dabei sollte man aber Vergleiche ziehen, um das meisten Geld aus dem Werbemietvertrag zu holen.

  1. Mit einer Mobilfunkantenne hoch hinaus

Gerade bei Mehrfamilienhäusern mit vier oder mehr Etagen lohnt es sich über das Aufstellen einer Mobilfunkantenne nachzudenken. Je nach Bedarf der Mobilfunkanbieter kann man durch das Errichten mehrere hundert Euro pro Monat dazuverdienen. Hier sollte man sich telefonisch bei den Anbietern der Telekom, Vodafone & Co erkundigen.

Aber: unter dem Aufstellen einer Mobilfunkantenne sollte die Vermietbarkeit nicht leiden. Viele Mieter reagieren distanziert auf solche Vorhaben, Stichwort Strahlung. Doch an signifikanten Standorten ist eine Aufstellung lohnenswert und in Zeiten des steten Mobilitätsgedanken in punkto Internet vielleicht auch für die Mieterschaft ein Mehrwert.

  1. Rauchen ist gesundheitsschädlich das Aufstellen von Zigarettenautomaten nicht

Für die Nichtraucher unter den Vermietern sicher eine komische Idee. Aber mit dem Aufstellen eines Zigarettenautomaten kann man einige hundert Euro mehr in die Kasse spülen. Dafür braucht es eine Aufstellfläche und eine Nachfrage bei einem Anbieter, wie zum Beispiel Tabaccoland & Co. Ob eine Pauschalentlohnung pro Monat oder eine Umsatzbeteiligung, das ist, je nach Gegebenheiten, zu prüfen. Dennoch sollte man auch hier die Frage der Vermietbarkeit überdenken. Aber letztlich wollen wir mit diesen 10 Tipps nur Anregungen geben.

  1. Mit Paketboxen und Briefkästen Mehreinnahmen produzieren

Wie war die Aussage nochmal? Mit Briefkästen und Paketboxen kann man als Vermieter eines Mehrfamilienhauses Geld verdienen? Ja, wenn es eben welche sind, die Sie für Objektfremde anbieten. Dieses können Personen sein, die die Post nicht im Familienbriefkasten haben wollen, oder auch Firmen, die im Ausland sitzen und eine Adresse benötigen. Dafür braucht es natürlich den entsprechenden Platz vor dem Haus selbst, oder am Rand der Zuwegung zum Hinterhof. Eine Anzeige bei Ebay-Kleinanzeigen mehr so die Einnahmen.

  1. Unausgebaute Dachgeschosse und Grundstücksflächen

Der kostenintensivste Weg Mehreinnahmen zu produzieren und langfristig die Rentabilität einer Immobilie zu verbessern besteht in dem Ausbau bisher ungenutzter Freiflächen und Räume. Dabei ist die Investition in ein unausgebautes Dachgeschoss immens, lohnt aber auf lange Sicht gesehen. Und Förderungen hierfür, wenn es auch noch energetisch hochwertig ausgebaut ist, bietet die KfW.

Aber haben Sie mal darüber nachgedacht die freien Hofflächen für die modernen mobilen Mieter zur Verfügung zu stellen, in dem man diese Fläche an Tiny House-Besitzer vermietet? Das mag auf den ersten Blick verrückt klingen. Aber es braucht, pro Tiny House, nur gut 80 Quadratmeter inklusive eines Terrassenbereiches und dem Verbau von Ab- und Zuwasserleitungen und Stromkästen. Der Aufwand Ihrerseits ist relativ gering im Bezug zur möglichen Mieteinnahme. Nur die Fläche, die Zuwegung und die Energie- und Wasseranschlüsse müssen vorhanden sein. Ach ja. Und Brieflästen. Dann bieten Sie als Vermieter der Stellfläche sogleich eine feste Wohnadresse mit und das lassen Sie sich bezahlen.

Um solch eine Möglichkeit zu nutzen kommt man an architektonischer Planung nicht vorbei und auch ein Gespräch mit dem Bauamt wäre ratsam. Aber es ist eine Form des Wohnens, die nicht nur mangels Grundstücksfläche, für den ein oder anderen Immobilien- und Grundstücksbesitzer, in Frage kommen könnte. Junge Internetportale, wie tiny-houses.de, sind auf diesen Zug bereits aufgesprungen und offerieren Stellplätze. Und selbst bei ebay & Co findet sich die Nachfrage, die Sie bedienen könnten. Und wenn nicht im heute, dann vielleicht demnächst.

 

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