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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

12.02.2015

Vermeiden Sie Instandhaltungsrückstau bei Ihrer Immobilie

Denken Sie an die Instandhaltung Ihrer Immobilie

Jede Immobilie unterliegt dem Zahn der Zeit. Nutzungsart, Gebäudealter und Bauweise, viele Parameter fließen in die Wertbeständigkeit von Häusern und Wohnungen ein. Doch wie erkenne ich die Mängel, wie kann ich den Instandhaltungsrückstau verringern, gar vermeiden? Und welche langfristigen Folgen hat die Unachtsamkeit der Eigentümer.

Ob alt oder auch neuwertig. Jede Immobilie "lebt" in gewisser Hinsicht. Baumängel und altersbedingte Probleme können, sofern nicht zeitnah erkannt und behoben, den Wert einer Immobilie schnell reduzieren und so zu nachhaltigen Komplikationen führen. Die Art der Nutzung bestimmt hierbei oft den Grad der Abnutzung. Selbst bei sachgemäßer und vernünftiger Nutzung ist ein Verschleiß normal, ob in der Mietwohnung, oder auch am Gebäude selbst. Doch wie erkenne ich als Eigentümer und Hausbesitzer Schäden die folgenreich sein könnten?

Generell gilt: Protokolle anfertigen, sofern man seine Immobilie stets begutachtet, die Augen offen hält. Das können kleine Risse im Mauerwerk sein, aber auch spröde werdendes Holz. Auf jeden Fall ist es ratsam in gewissen, turnusgemäßen Abständen seine Immobilie von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Gute Hausverwaltungen erinnern im Normalfall an solche Termine, da sie oft auch die zukünftige Instandhaltungsrücklage im Blick haben, somit auch rechtlich notwendige Termine, wie Schornsteinfeger oder Überprüfung von Gasthermen im Blick haben. In schweren Fällen ist der Einsatz eines Gutachters anzuraten um Folgeschäden zu vermeiden, die weitaus teurer werden können, als Gutachter und der Erstschaden am Objekt zusammen.

Sanierung und Modernisierung - Welche Kosten kommen auf den Eigentümer zu?

Am Beispiel eines normalen Einfamilienhauses muss man als Immobilienbesitzer folgende Kosten einkalkulieren, somit auch entsprechende Instandhaltungsrücklagen bilden. Bei Mehrfamilienhäusern sind die Kosten entsprechend höher:

  • Dach erneuern / komplett: € 10.000 bis €15.000
  • Fenster erneuern: € 5.000 bis € 7.000
  • Heizung erneuern: € 10.000 bis € 15.000€
  • Außenputz erneuern: € 20.000 bis € 30.000 (ohne Dämmung)

Natürlich kommen diese Kosten nicht alle fünf Jahre auf den Eigentümer zu, sondern entstehen zum Teil erst nach Jahrzehnten und entsprechend der Art und Nutzung zeitversetzt. Jedoch kann ein nicht verschlossener Teil des Daches, sei es auch nur ein ungenutzter Teil der Immobilie, für fatale Folgeschäden sorgen. Ist bei diesem Beispiel erst einmal das Holz der Witterung, also Nässe und Kälte lange ausgesetzt, so sieht man sich einige Zeit später der gesamten Dachstuhlerneuerung ausgesetzt.

Wer also als Eigentümer zu spät professionellen Rat sucht, zahlt am Ende weitaus mehr. Auch lassen sich chronologische Begutachtungsszenarien bei zum Beispiel Altbauten verifizieren:

  • Genereller Zustand der Immobilie und der Außenanlagen
  • Schwachstellen, Baumängel und Schäden feststellen
  • Im Keller Wände, Fußböden und Decken begutachten
  • Fassaden und Außenwände der Immobilie überprüfen
  • Fenster, Türen und sonstige Ausgänge intensiv prüfen
  • Sowohl den Dachstuhl (Holz lebt) und Dacheindeckungen betrachten
  • Dachterrassen und Balkone auf Undichtigkeit hin prüfen
  • Geschossdecken, Treppenaufgang und Nebengelasse
  • Wandbekleidungen und Innenwände, wie Decken anschauen
  • Heizungsanlage und Kamine prüfen lassen
  • Sanitär- und Elektroinstallationen prüfen lassen

Generell sollten Eigentümer systematisch bei der Überprüfung vorgehen, sich detailliert Notizen machen. Es gibt im üblichen Handel viele Gerätschaften, die die Überprüfung erleichtern. Instandhaltungen müssen geplant werden und auch, wer sie professionell prüfen und ausführen kann. Am Ende sollte man als Immobilienbesitzer stets ein Auge mehr aufhalten und in gewissen Abständen selbst eine Begutachtung durchführen. Die Immobilie hat seinen Wert im heute. Und es ist meist nur ein kleiner Aufwand diesen Wert auch nachhaltig zu erhalten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine rechtliche Beratung dar und ersetzt diese auch nicht.

(Redaktion)

Foto: B&P Internetmanagement GmbH

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