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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

15.04.2016

Fördermittel für Immobilieneigentümer - Teil II

Über staatliche Förderprogramme können Eigenheimbesitzer aber auch Vermieter viel Geld sparen, wenn sie ohnehin über Kredite in ihre zu Wohnzecken genutzten Objekte investieren wollen. Der Staat unterstützt Immobilieneigentümer, die umweltverträgliche Sanierungen protegieren ebenso wie Vermieter, die auf altersgerechtes Wohnen setzen. Nur ist nicht jedes Fördermittel auch förderlich und ein Vergleich mit den marktüblichen Baukrediten kann sich lohnen, gerade in den Zeiten historischer Niedrigzinsen.

Bund und Länder unterstützen Wohnungsbaugesellschaften, Immobilieneigentümer und -Investoren gleichermaßen, wenn es in die politisch motivierten Wohnungsbaukonzepte passt. Dabei stehen dem Eigentümer die Türen der KfW-Banken ebenso offen, wie die der landeseigenen Investitionsbanken mit unterschiedlichsten Förderprogrammen, wie in Teil I von "Fördermittel für Immobilieneigentümer" beschrieben.

Sind Fördermittel für Immobilieneigentümer stets die richtige Wahl?

So einfach kann man das nicht mit "ja" beantworten.

Die Europäische Zentralbank senkte den Leitzins unlängst auf historische null Prozent und schon seit Jahren sind die Konditionen für Neubauten und Kredite für Bestandsimmobilien überaus günstig. Und vergleicht man zum Beispiel die Zinssätze der KfW mit herkömmlichen, freien Konditionen der klassischen Banken, liegen die Fördermittel nicht immer weit vorn.

Des Weiteren kommen Förderungen nur dann zum Zuge, wenn zum Beispiel energetisch gebaut oder saniert wird. Daher kann man drei wichtige Tipps geben, um im Vorfeld auf der richtigen und nachhaltig preisgünstigen Welle mit zu schwimmen:

  • Prüfen Sie genau, ob Ihr Bauvorhaben oder die geplante Sanierung überhaupt förderbar ist. Die ausführenden Handwerksbetriebe sind da ebenso ein guter Ratgeber, wie auch die Investitionsbanken.
  • Vergleichen Sie die Konditionen genau. Wer sich Geld von der Bank borgt, sei es nun mit oder ohne Förderung, sollte die Gesamtkosten im Auge behalten.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Hausverwaltung. Letztlich geht es bei einer Immobilie, gerade wenn sie vermietet wird, um die Rentabilität und eine nachhaltige, monetäre Begleitung Ihrer Immobilie.
  • Doch schauen wir uns weiter um, wasgenau "förderbar" ist.

    Förderung für eine Photovoltaik-Anlage

    Vorab etwas ganz Wichtiges: Bevor man als Immobilieneigentümer über Fördermittel aus Sonnenenergie nachdenkt, sollte man einen Fachbetrieb, meist ein Ingenieurbüro, befragen, ob eine Anbringung einer entsprechenden Anlage überhaupt möglich ist. Denn ob auf dem Dach, oder auch an den Außenwänden, hier ist Vielerlei zu beachten.

    Dennoch zählt die Energiegewinnung aus einer Photovoltaik-Anlage immer noch zu den kostengünstigsten Alternativen um Strom zu sparen. Und dies wird vom Gesetzgeber insoweit belohnt, als das es für die Anschaffung einer solchen Anlage Fördergelder gibt, jedoch nicht mehr in jedem Bundesland. Informationen hierzu gibt die KfW.

    Was aber eine Photovoltaik-Anlage so interessant macht ist, dass man damit auch als Vermieter Geld verdienen kann, wenn der nicht verbrauchte Strom in das Stromnetz eingespeist wird. Diese so genannte "Einspeisevergütung" nach dem EEG-Gesetz wird auf einen Zeitraum von 20 Jahren festgelegt, zuzüglich des Jahres der Inbetriebnahme. Jedoch reduziert sich diese Vergütung von Jahr zu Jahr.

    Tipp: Wer seine Photovoltaik-Anlage bei Installation mit einem Solarstromspeicher, einer so genannten "Hausbatterie" verbindet, oder diese nachrüstet, kann mit günstigen KfW-Konditionen rechnen und auch mit einem Tilgungszuschuss durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

    Wärmedämmung wird gefördert

    Und Klimaschutz geht vor, allein politisch gewollt. Und auch wenn Vermieter oft vor einer Vollsanierung aus Kostengründen zurückschrecken, so bieten unterschiedlichste Fördermittel für unterschiedlichste energetische Sanierungen monetäre Vorteile. Wer zum Beispiel eine wärmedämmende Fassadensanierung mit einer Erneuerung oder Umrüstung auf eine Energie sparende Heizungsanlage verbindet, bekommt günstige Konditionen bei der KfW. Auf den Mix kommt es an und je energetisch besser die Immobilie nach Sanierung daher kommt, umso höher ist die Förderung.

    Hinweis: Sofern eine Vollsanierung der Fassade notwendig ist, sind Immobilienbesitzer nach dem EEG-Gesetz verpflichtet, dies nach klar definierten Wärmedämmvorschriften umzusetzen, damit das Haus den Anforderungen eines Fördermittel oder Baukredit? Was ist besser?| Foto: (c) dessaucher/ fotolia.comEnergieausweises entspricht. Fragen Sie hierzu Ihren Handwerksbetrieb.

    Am Ende kann man mit Fug und Recht sagen, dass jede energetisch sinnvolle Sanierung oder Umrüstung einen nachhaltig positiven Effekt verspricht. Als Vermieter investiert man in eine nachhaltige Vermietbarkeit ebenso, wie in zukünftige Kostenersparnisse. Und wer sich am Kapitalmarkt nach günstigen Krediten und Fördermitteln umschaut und Vergleiche anstellt, ist nie auf dem Holzweg, wenn es um Fördermittel für Immobilieneigentümer geht.

    Foto: (c) dessaucher/ fotolia.com

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