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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

06.08.2018

Berlin wächst - positives Investitionsklima für Immobilien

Europaweit wächst keine Metropole so zügig wie Berlin. Die Hauptstadt wächst und bietet ein positives Investitionsklima für Immobilien aller Art. Das belebende Wirtschaftsklima und der Fachkräftemangel tun ihr Übriges. Doch muss man genau hinschauen und die Entwicklungen der einzelnen Bezirke dieser Millionenstadt im Auge behalten. Wohin entwickelt sich der Immobilienmarkt an Spree und Havel?

Im Großraum Berlins leben und arbeiten über 4,6 Millionen Menschen und die Hauptstadt verzeichnet jährlich einen Bevölkerungszuwachs von 60.000 Menschen. Also einen Blick wert, um sich den Immobilienmarkt Berlins näher anzuschauen.

Immobilienpreis Berlin | Foto: (c) Clker-Free-Vector-Images/ pixabay.com

Berlin wächst und bietet positives Investitionsklima für Immobilien

Nach dem Fall der Bundesdeutschen und auch Berliner Mauer dümpelte Berlin so vor sich hin. Doch Jahr für Jahr strömten immer mehr Touristen in die Stadt, ob der kulturellen Angebote und der Geschichte, die die Stadt zwischen Spandau und Marzahn, Neukölln und Pankow so auszeichnet. Hotels schossen nur so aus dem Boden und diese Tendenz hielt an.

Aber auch die Wirtschaft florierte, neue Unternehmen und Branchencluster entdeckten die Vielfältigkeit und Internationalität der urbanen Viertel und Bezirke. In den letzten drei Jahren wuchs keine Wirtschaft so stark, wie die in Berlin.

Ein Blick auf die Besuchszahlen der Hauptstadt verdeutlicht diesen Trend. Besuchten 1996 nur 3,2 Millionen diese sich immer neu erfindende Stadt mit all ihrer Geschichte und dem hippen und urbanen Leben, kamen 2016 bereits über 12,7 Millionen Gäste und bescherten der Hauptstadt Platz eins unter den reisewilligen Europäer und internationaler Gästen, aber auch den Deutschen an sich. Die Dichte an Restaurants, Kneipen und Cafés ist mit 5.800 einzigartig in Europa und die 175 Museen, 300 Kinos, 140 Theater und viel Wald und Wasser sprechen nicht nur für einen Touristenmagneten, sondern auch für ein allgemeines Interesse dort zu arbeiten und zu leben.

Allein die innerstädtische Waldfläche ist 18,1 Quadratkilometer riesig und macht 20 Prozent der Gesamtfläche aus und das Berliner Umland bietet sattes Grün und Seelandschaften im Übermaß. Ein gut ausgebautes Straßennetz und die öffentlichen Verkehrsmittel sprechen ebenso für Berlin, wie die steigende Anzahl an Unternehmensgründungen.

Betrachtet man die wirtschaftliche Aufholjagd des Bundeslandes Berlin, das zwischen 2007 und 2017 um jahresdurchschnittlich 2,1 Prozentpunkte zulegen konnte (Bundesdurchschnitt 1,2 Prozent) und in 2017 gut 4,2 Prozent der gesamtdeutschen Wirtschaftsleistung ausmacht, ist dies ein klares Zeichen für die Investmentfreudigkeit des Standortes. Immerhin erwirtschaften alle Berlinerinnen und Berliner 131 Milliarden Euro und die Tendenz ist nachweislich steigend.

Und der Fachkräftemangel hält an und so strömen tausende Menschen, Fachkräfte, von überall her in die Metropolregion und auch die Studenten kommen in Horden. Berlin ist bunt, grün, aufstrebend und als Investment für Immobilien eine gute Wahl.

Berlin als Investitionsstandort für Immobilien

Wohl keine Metropole in Deutschland ächzt so sehr unter dem Wohnungsmangel wie die Hauptstadt. Allein 60.000 Neuberliner aus den ehemaligen GUS-Staaten, aber auch aus dem alten Bundesgebiet und den ländlichen Regionen Ostdeutschlands führten zu einem Preisboom. Nirgendwo stiegen und steigen die Preise für Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und Grundstücke so stark, wie in Berlin. Und die Mieten sind in einigen Bezirken, die sich in den letzten zehn Jahren stark veränderten, explodiert. So konnten Vermieter im Stadtteil Wedding, der früher ein reiner Arbeiterbezirk mit geringem Mietniveau war, bis zu 140 Prozent Mietsteigerung verzeichnen.

Doch vor allem die Randbezirke der Stadt, wie Spandau, Neukölln, Pankow oder auch Tempelhof und Friedrichhain entwickeln sich und alte Mietkalkulationen und Immobilienpreise passen sich den neunen Gegebenheiten an.

Laut dem aktuellen Immobilienmarktbericht der Gutachterausschüsse besteht aufgrund des Bevölkerungszuwachses und der wirtschaftlich, wie infrastrukturellen Gegebenheiten ein weiterhin hoher Nachfragewert an Grundstücken. Insgesamt wurden in 2017 18,7 Milliarden Euro in Form von Immobilien verkauft. Den höchsten Anstieg an Verkäufen verzeichneten das Viertel Gesundbrunnen mit einem Plus von 166 Prozent und der eben erwähnte Wedding mit einem Plus von 101 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Lage, der Bezirk, ist entscheidend

Die Preise für Immobilien in Mitte, Tiergarten, Dahlem und im Grunewald halten viele Analysten für fast ausgereizt und auch im Wedding, Lichtenberg, Kreuzberg und Wilmersdorf müssen Käufer von Eigentumswohnungen bereits bis zu 4.500 Euro hinblättern. Und auch die freien Grundstücke sind dort, im Innenstadtbereich, Mangelware. Umso mehr können und sollten Immobilieninvestoren, auch privater Natur, auf die Randbezirke ausweichen. In Tempelhof, Reinickendorf und Hellersdorf finden sich noch Objekte mit einem Quadratmeterpreis von 2.000 bis 2.500 Euro und auch in Spandau und Hohenschönhausen ist mit 1.500 bis 2.000 Euro noch die beste Investition zu erwirtschaften

denn, die Mieten steigen in diesen Randbezirken im Vergleich und unter einer nachhaltigen Betrachtung mehr an, als in der Innenstadt, wo die Mietpreise ausgereizt sind und der politisch gewollte Milieuschutz zuschlägt.
Kurzum: Berlin bietet Deutschlandweit wohl die besten Voraussetzungen für Investoren im Immobiliensegment. Die Wirtschaft floriert und mit 60.000 Menschen, die jedes Jahr hinzuziehen, wird die Nachfrage nach Wohnraum, auch Mietwohnungen, ungebrochen bleiben. Wer sich die einzelnen Bezirke genau und detailliert betrachtet, kann auf gute Renditen bauen. Aber auch das Umland der Hauptstadt entwickelt sich, ist an die Infrastruktur Berlins angebunden und wächst und gedeiht.

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