Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverstndnis aus. Ok Datenschutzerklrung

Der Immobilienmarkt in Zeiten von Corona



Noch wirkt sich die Corona-Krise nicht massiv auf den Immobilienmarkt aus. Zwar regierte die Bundesregierung auf Mietzahlungen und damit auf das Mietrecht an sich. Doch es zeichnen sich verschiedene Vernderungen ab, sowohl auf die Preise als auch auf die Miethhen. Nach der Krise knnte der Markt anders aussehen als zuvor.

immobilienmarkt corona
Entwicklung Immobilienmarkt durch Corona | Foto:(c) image4you/pixabay.com

Bisher hat die Corona-Krise noch zu keiner Katastrophe auf dem Immobilienmarkt gefhrt. Das Verhltnis der Preise bei neuen und lteren Inseraten legt auch keinen Verdacht nahe, dass sich das in nchster Zeit ndern knnte. Dennoch befindet sich die Branche in einer abwartenden Haltung. Deswegen ist es fr eine endgltige Entwarnung noch zu frh. Zudem ist es sehr wahrscheinlich, dass der Immobilienmarkt nach der Pandemie anders aussehen wird als zuvor.

Die Katastrophe auf dem Immobilienmarkt bleibt (bislang) aus

Seit die Corona-Krise begann, rechneten viele mit einem massiven Einbruch der Immobilienpreise. Diese Katastrophe hat sich bisher nicht eingestellt. So haben die sieben grten Stdte in Deutschland bisher keine einschneidenden Vernderungen bei den Immobilienpreisen feststellen knnen. Auch das Wirtschaftsinstitut IW Kln ging davon aus, dass die Auswirkungen nicht so dramatisch sein werden. Jetzt besteht Grund zu vorsichtigem Optimismus, dass der Immobilienmarkt gut durch die Krise kommen wird.

Hinweis: Die Quadratmeterpreise in Mnchen liegen derzeit konstant bei 8.000 und in Frankfurt mssen 5.800 pro Quadratmeter bezahlt werden. Letzteres entspricht einer Steigerung von 4% im Vergleich zum Februar.

Auch bei den Mieten finden aktuell kaum Verschiebungen statt. Die Mietpreise stagnieren durch Corona und auch die Zahl der Umzge hat deutlich abgenommen. Einerseits profitieren die Mieter hiervon, weil sie keine Mieterhhungen in Kauf nehmen mssen. Auf der anderen Seite wren viele sowieso nicht in der Lage, diese zu bezahlen, da sie durch die Krise mit massiven Einkommenseinbuen zu kmpfen haben.

Das Verhltnis von neuen zu lteren Inseraten

Ein gutes Indiz dafr, wie sich die Preise am Immobilienmarkt entwickeln werden, ist das Verhltnis von neuen zu lteren Inseraten. Solange die Preise stabil sind, werden in neueren Inseraten in der Regel hhere Preise verlangt. Erst wenn ein Preiseinbruch zu erwarten ist, werden Immobilien gnstiger angeboten. Verkufer oder Vermieter machen sich dann meist Sorgen, keine geeigneten Kufer oder Mieter zu finden und passen daher die Preise an. Hiervon ist momentan nichts zu merken. Das spricht dafr, dass die Situation aktuell noch nicht dramatisch ist.

Eine Ausnahme stellen Luxusimmobilien dar. Hier hat sich das Verhltnis bereits umgedreht und neuere Inserate arbeiten mit gnstigeren Preisen als ltere. Das zeigt, dass Anbieter von Luxusimmobilien aktuell sehr unsicher sind und nicht genau wissen, wie sich die Corona-Situation weiter entwickeln wird. Entsprechend warten Sie zunchst ab.

Die Branche befindet sich aktuell in einer abwartenden Haltung

Derzeit befindet sich die Immobilienbranche in einer abwartenden Haltung. Das liegt unter anderem daran, das alltgliche Tools whrend der Pandemie nicht genutzt werden knnen. So sind beispielsweise Wohnungsbesichtigungen nur noch unter groen Auflagen mglich und auch die Zahl der Transaktionen in der Branche geht deutlich zurck. Insgesamt sind in Berlin 13%-50% weniger Inserate geschaltet worden als im Jahr zuvor. Auf Bundesebene waren es etwa 25% weniger. Dabei stagnieren die Mietpreise aktuell.

Die Anbieter wollen somit erst einmal abwarten, wie sich die ganze Situation entwickelt, bevor sie Schritte ergreifen und versuchen, zum Normalbetrieb zurckzukehren. Das gilt nicht zuletzt fr die Baubranche. Es herrschen durch Corona schwierige Zeiten fr den Wohnungsbau, der von den gesetzlichen Pandemie-Manahmen ebenso betroffen ist wie zahllose andere Branchen.

Fr eine endgltige Entwarnung ist es noch zu frh

Grundstzlich darf die Immobilienbranche dankbar sein, dass es ihr aktuell noch so gut geht. Im Unterschied zu vielen anderen Branchen konnte sie vielfach weiterarbeiten und Umstze generieren. Zudem sind Immobilien systemrelevant, da Menschen immer wohnen und ein Dach ber dem Kopf haben wollen. Allerdings darf diese Freude nicht in bermut umschlagen. Denn fr eine endgltige Entwarnung ist die Zeit noch nicht gekommen. Es muss sich erst noch zeigen, wie sich die Pandemie langfristig auf den Immobilienmarkt auswirkt und wie sich die Preise entwickeln werden.

Vor allem Gewerbemieter, fr Restaurants oder Kinos, chzen zurzeit unter den Einnahmeeinbuen, die die jeweiligen Schlieungen der Lnder und Gemeinden mit sich bringen. Zwar drfen viele wieder ffnen. Aber die Begrenzungen der Gste kann die verlorenen Einnahmen kaum auffangen. Auch wenn der Gesetzgeber fr Gewerbemietvertrge in Zeiten von Corona Hilfe bereitstellte, werden viele Gewerbeflchen durch drohende Insolvenzen frei werden. Das wird die Preise fr solche Gewerbeeinheiten mittelfristig reduzieren.

Fr Preissenkungen beziehungsweise eine Preisdmpfung spricht, dass durch die Rezession sowohl bei den Unternehmen als auch bei Privatpersonen weniger Geld zur Verfgung steht. Auerdem sorgt die Pandemie fr eine hohe Arbeitslosigkeit, weswegen sich die Menschen beim Konsum zurckhalten. Auf der anderen Seite betreibt die EZB immer noch eine Niedrigzinspolitik. Wer also Renditen erzielen mchte, kommt an Immobilien nicht vorbei. Hinzu kommt, dass eine verstrkte Zuwanderung nach Deutschland festzustellen ist und dass die Baubranche aktuell nicht arbeiten kann. All dies knnte zu einer Preissteigerung fhren.

So knnte der Immobilienmarkt nach Corona aussehen

Es ist mglich, dass sich der Immobilienmarkt durch die Corona-Krise massiv verndert. Wenn beispielsweise immer mehr Menschen auf Homeoffice setzen, knnte die Nachfrage nach Wohnungen mit einem Arbeitszimmer ansteigen.

Auerdem besteht die Mglichkeit, dass die angespannte Wohnsituation in den Ballungszentren nachlassen knnte. Dies legen Suchanfragen bei den Suchmaschinen whrend der Corona-Krise nahe, bei denen vor allem nach Husern auf dem Land gesucht wurde. Die Menschen orientieren sich somit von den groen Stdten weg und suchen nach alternativen Wohnformen.

Bis dahin sollten Mieter wie auch Vermieter die Tipps in Zeiten von Corona annehmen und umsetzen.

Foto:(c) image4you/pixabay.com

Mieter fragen

Haben Sie eine Frage zu Themen wie Mietvertrag, Aufgaben einer Hausverwaltung, Pflichten von Vermietern o..? Senden Sie uns eine Nachricht.

Mietwohnung gesucht?

Hier Mietgesuch eintragen
Fr Hausverwalter
Die einfache Mitgliedschaft

ist kostenlos und jederzeit kndbar. Melden Sie sich jetzt an und lernen Sie uns und unser Netzwerk kennen, stellen Sie sich und Ihre Firma vor und erfahren Sie mehr ber die Mglichkeiten von HausverwalterScout.

Kostenlos und unverbindlichFinden Sie eine passende Hausverwaltung in Ihrer Nhe

  • 1.

    Postleitzahl eingeben

  • 2.

    Kostenlose Anfrage stellen

  • 3.Angebote erhalten und vergleichen!