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Worauf gilt es beim Bau eines altersgerechten Bads zu achten


Als man sich in seinen 30er oder 40er Jahren ein Haus oder eine Wohnung zugelegt und es sich nach den eigenen Wünschen einrichten konnte, hat man damals vermutlich besonders darauf geachtet, dass alles dem persönlichen Geschmack entspricht. Warum auch nicht!?

Barrierefreies Bad

Eine hübsche, freistehende Badewanne im Bad, eine schwindelerregende Spindeltreppe zum Obergeschoss oder auch die komplex zu bedienendeHeimtechnologie. Mit voranschreitendem Alter muss man aber feststellen, dass das alleinige Setzen auf die Optik vielleicht doch nicht die beste Idee war. Wer möchte sich im Alter schon mit immer komplexer werdender Technik befassen?

Stylische Treppen, die mit Rücken- oder Kniebeschwerden kaum noch zu bewältigen sind, sind im Rückblick ebenfalls nicht die beste Wahl. Ebenso wie die Badewanne, in die man über die Jahre immer schwieriger einsteigen kann. Nicht selten ist darum oftmals eine "Generalüberholung" - sprich der altersgerechte Umbau der Wohnung - notwendig. Dies ist nicht nur kostspielig, sondern dauert auch geraume Zeit. Bei einem plötzlichen Unfall, der die Hauseigentümer körperlich einschränkt, kann es selbstverständlich nicht schnell genug gehen. Aus diesem Grund sollte man schon früh daran denken, sein Eigenheim nicht nur nach Maßgabe der Form, sondern auch Funktionalität einzurichten. Besonders gilt es, das Bad fit zu machen. Wichtig ist es hierbei, dass der Raum so viel Platz bietet, dass man auch mit einem Rollstuhl einfach und bequem sämtliche Sanitäranlagen erreichen und nutzen kann. Dafür ist es natürlich zunächst einmal entscheidend, dass die Tür breit genug ist, dass man mit dem Rollstuhl überhaupt ins Bad kommt. Darüber hinaus sind Handläufe unumgänglich, die vor Stürzen schützen. Hierzu zählt zum Beispiel eine Stütze neben dem WC-Becken, der das Aufstehen erleichtert oder auch ein Handlauf in der Badewanne um den Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. Idealerweise wird direkt eine ebenerdige Dusche im Bad eingeplant, die sich besonders im Alter auszahlt. Sollte eine neue Badewanne nötig sein, findet man Tipps, wie man nicht mehr benötigte Badewannen fachgerecht entsorgen kann, im Internet.

Barrierefreie Umbau einer Wohnung oft mit hohen Kosten verbunden

Der altersgerechte beziehungsweise barrierefreie Umbau einer Wohnung zieht oft hohe Kosten nach sich. Gerade beim Bad, das viele Umbaumaßnahmen benötigt, damit es auch im hohen Alter und mit körperlichen Einschränkungen noch uneingeschränkt genutzt werden kann, können so schnell einige Tausend Euro zusammenkommen. Geld, das nicht jeder auf der hohen Kante hat.

Für diesen Fall bietet zum Beispiel die KfW-Bank spezielle Förderungen an. Bereitsvorab kann man mit einem professionellen Handwerker, der sich auf altersgerechte Umbauten spezialisiert hat, schauen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die festgelegten Mindeststandards zu erfüllen. Diese machen das Bad nicht nur altersgerecht, sondern sind auch die Voraussetzung für entsprechende Förderungen. Hierzu zählen zum Beispiel die Fragen danach, ob ein Rollstuhl bequem durch die Tür passt, ob die Handläufe an der Treppe altersgerecht sind und welche Baumaßnahmen nötig sind, um generell Barrieren im Badezimmer abzubauen. Oft wird den Eigenheimbesitzern erst bei einem solchen Termin bewusst, wie schlecht ihre Räumlichkeiten geeignet sind, wenn man einmal ein paar Jahre weiterdenkt. Baumaßnahmen, die auf jeden Fall ratsam sind, sind etwa die Schaffung bodengleicher Duschplätze und ein Handlauf in selbiger, der für Sicherheit sorgt. Auch ein spezieller Sitz, der die Körperhygiene in der Dusche erleichtert, ist durchaus sinnvoll. Wichtig ist außerdem, dass eine Anti-Rutsch-Beschichtung aufgetragen wird, die für einen festeren Stand sorgt. Eine derart umgebaute Nasszelle kostet gut und gerne 5.000 Euro. Beim WC ist - je nach Anforderung - von einfachen Stützgriffen über eine höhenverstellbare Komplettlösung bis zum Dusch-WC vieles möglich.

Auch beim Waschbecken ist darauf zu achten, dass dieses höhenverstellbar ist - inklusive des Spiegels. Schließlich muss sichergestellt sein, dass man auch im Rollstuhl sitzend die Armaturen erreichen kann. Als äußerst nützlich hat sich in der Praxis übrigens ein mobiler Haltegriff erwiesen: Dieser kann immer mitgeführt werden und besitzt extrem starke Saugnäpfe, die auch hohe Belastungen aushalten.

Foto: (c) mopsgrafik/ fotolia.com

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