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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

01.12.2015

Wohnkosten und Anteile von Eigentumswohnungen in Deutschland

In Ballungszentren wie Berlin, München oder auch Hamburg steigen die Mieten seit Jahren immer weiter. Aufgrund niedriger Zinsen verschieben viele Deutsche ihre Spareinlagen in selbst genutzte Immobilien und die steigenden Nebenkosten der Mietobjekte fördern den Wunsch nach einem Eigenheim, oder einer Eigentumswohnung.

Doch wie beurteilen die Deutschen die Wohnkosten tatsächlich und wie viele Deutsche haben sich für eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus in den letzten 10 Jahren entschieden?Der Wunsch nach einem Eigenheim | Foto: (c) drubig-photo / Fotolia.com

Die Lage ist klar: Wo nicht nur in Spitzenlagen vieler deutscher Städte die Mieten für sozial Schwächere unbezahlbar werden, sondern auch für Normalverdiener ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen, wird der innere Ruf nach der selbst genutzten Immobilie immer stärker. Doch was für Gründe liegen vor, die dazu führen, dass der Anteil der deutschen Privathaushalte mit einem Einfamilienhaus seit 2003 von 28,6 bis heute auf mehr als 30,1 Prozent stieg, ähnlich wie bei den Eigentumswohnungen?

Die Marktlage und die Wohnungsknappheit

Je höher die Nachfrage, umso höher der Preis. Diese Gleichung findet sich auf dem Immobilienmarkt in den großen Städten Deutschlands immer wieder. Hinzuziehende, sowohl aus dem In- wie dem Ausland strömen in die Städte und diese Situation führt zu Engpässen auf dem Immobilienmarkt für Mietwohnungen.

Des Weiteren steigen die Nebenkosten für Energie und Wasser, wie auch die Betriebskosten für den Erhalt einer Immobilie seit Jahren. Oft stellen Mieter fest, dass der Nettomietzins vergleichsweise moderat bleibt, was in Teilen auch dem Mietspiegel zu verdanken ist und den gesetzlichen Vorschriften, andererseits wird der Anteil der Nebenkosten immer höher.

Laut Statistischem Bundesamt fühlen sich 17 Prozent der Deutschen durch die hohen Wohnkosten belastet, so eine Umfrage aus dem Jahre 2014. Bei den durch Armut gefährdeten Personen gaben 29 Prozent der Befragten zu, dass die Wohnkosten eine starke Belastung wären.

Betrachtet man ebenfalls, dass laut dieser Umfrage 27 Prozent des Nettohaushaltseinkommens für Wohnkosten aufgewendet wurden, Tendenz steigend, so ist die Überlegung in eine eigene, selbst genutzte Immobilie zu investieren nicht weit weg.

Betrachtet man parallel dazu die Zinsentwicklung am Kapitalmarkt und die seit Jahren niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank, was zu niedrigen Bauzinsen führt, so sind Baukredite mittlerweile für weit unter 4,5 Prozent zu haben.

Anteil von Wohneigentum in Deutschland

Im Jahre 2003 lag der Anteil der deutschen Haushalte, die eine Eigentumswohnung besitzen noch bei 12,8 Prozent, in 2013 bereits bei 13,8 Prozent, Tendenz steigend.

Die zweithäufigste Form des Wohneigentums ist jedoch keineswegs so beliebt in der Gunst der Deutschen, wie das klassische Einfamilienhaus. Hier stieg der Anteil im Jahre 2003 von 28,6 Prozent auf 30,1 Prozent im Jahre 2013, Tendenz ebenfalls steigend. (Quelle: Statista).

Laut Analysten und Kennern der Bau- und Immobilienbranche wird diese steigende Tendenz, in selbst genutzte Immobilien zu investieren, weiter anhalten. Aber auch als Kapitalanlage erfreuen sich Immobilien nicht nur für institutionelle Kapitalanleger höchster Beliebtheit. Steigen die Mieten und die Wohnnebenkosten, so werden die Baufinanzierungsabteilungen der Bankinstitute auch noch im Jahr 2016 viel beschäftigt sein.

Foto: (c) drubig-photo / Fotolia.com
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