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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

27.10.2017

Wie Sie Ihre Immobilie gut vermieten

Ein gutes Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern ist die Grundlage für eine nachhaltige Vermietung. Wir wollen hilfreiche Tipps geben um Stress zu vermeiden und die Vermietbarkeit Ihrer Immobilie anhaltend positiv zu gestalten. Wie Sie Ihre Immobilie gut vermieten verraten wir anhand von 10 Tipps.

Immobilie optimal vermieten | Foto:(c) Fabio Balbi/fotolia.com


Eigentümer einer vermieteten Immobilie zu sein ist in der derzeitigen Wirtschaftslage ein guter Weg um Einnahmen zu generieren. Doch zahlt der Mieter das, was am Ende in Ihrem Geldbeutel landet. Und damit der Zufluss an Einnahmen nicht versiegt oder Streit mit den Mietern für finanzielle Belastungen sorgt, sollte man als Vermieter nicht nur seine Immobilie an sich pflegen, auch das Verhältnis zur Mieterschaft ist ebenso wichtig. Anhand von 10 Tipps geben wir Anregungen, wie Sie Ihre Immobilie gut vermieten.

Halten Sie Ihr Wohnhaus in Schuss

Nur wenn eine Immobilie keine Instandhaltungsrückstände aufweist, lässt sie sich gut vermieten. Ob Fassade oder Dach, Fenster und Türen, Heizungsanlage und Wohnungsmodernisierungen, halten Sie Ihr Eigentum stets in einem vermietbaren und vertragskonformen Zustand. Nur so zahlen Mieter auch einen äquivalenten Mietzins.

Reparaturen schnell durchführen

Egal ob die Heizung ausfällt, ein Wasserhahn den Geist aufgibt oder sich Schimmel seinen Weg durch die Mietwohnung bahnt, handeln Sie schnell und zuverlässig und führen Sie Reparaturen schnell durch. Wer wartet muss ggf. mit Mietminderung oder zumindest nervigem Schriftwechsel rechnen.

Privatsphäre unbedingt beachten

Bei Neuvermietungen ersparen Sie sich Fragen nach Religion, sexueller Orientierung und Familienplanungen, das schreckt ab und ist im Regelfall verboten. Fragen zu Einkommen und Bonität (Schufa), zur Verlässlichkeit (Vorvermieterbescheinigung) und ein gesunder Menschenverstand (Sympathie) sind entscheidend. Aber auch während der Mietzeit sollten Vermieter die Privatsphäre des Mieters beachten und nur dann Besichtigungen vornehmen, wenn Gefahr in Verzug ist oder nachvollziehbar Notwendigkeit besteht.

Nur Schriftliches schafft Vertrauen

Egal ob Mietvertrag oder nachrangige Vereinbarungen, stets sollte alles Relevante schriftlich fixiert werden. So haben Ihre Mieter und Sie nicht nur Rechtssicherheit, sondern ein nachvollziehbares und Vertrauen schaffendes Schriftstück. Das vermeidet Stress, in allen Phasen des Vertragsverhältnisses.

Verbote ohne Rechtssicherheit vermeiden

Ob ein naher Verwandter oder Hund, Katze oder Maus, sprechen Sie keine Verbote aus, die nicht der aktuellen Rechtsauffassung entsprechen. Nichts kann ein Verhältnis negativer beeinflussen als unhaltbare Verbote. Der Mieter von heute erkundigt sich und weiß sich im Zweifel zu wehren.

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Faire Mietpreise für nachhaltige Rendite

Ja, der Mietzins kann seitens des Vermieters und gerade in der aktuellen Phase (Energetische Sanierungen) nicht hoch genug sein. Aber das Verhältnis zwischen dem Wohnwert und der Miete sollte stimmen und regional angepasst sein um Leerstand zu vermeiden. Eine Rendite sollte über drei Prozent liegen und dem Mietspiegel entsprechen. Auch Neuvermietungen entgegen der Mietpreisbremse sind nicht empfehlenswert, denn Mieter kommunizieren auch untereinander.

Betriebs- und Nebenkosten stets korrekt abrechnen

Der größte Stress mit der Mieterschaft entsteht bei der Abrechnung von Betriebs- und Nebenkosten der vermieteten Immobilie. Deutschlandweit seinen über die Hälfte aller Kalkulationen falsch, erklären immer wieder Experten, und die Mieter wissen das. Professionalität und Sorgfalt ist bei der Abrechnung gefragt um Stress mit dem Mieter zu vermeiden.

Eine gute Hausverwaltung ist die halbe Miete

Klingt seltsam, ist aber so. Eine Immobilie mit mehreren Mietwohnungen sollte man durch eine professionelle, erprobte und erfahrene Hausverwaltung begleiten lassen. Nicht nur bei den Betriebs- und Nebenkosten braucht es Kompetenzen, auch rechtliche Sicherheit, gute Vermietbarkeit und ein Netzwerk an Handwerkern sind nur einige Vorteile, die eine Hausverwaltung mitbringt, um Ihre Immobilie zu einer nachhaltigen Einnahmequelle zu gestalten.

Eine Stunde Erreichbarkeit im Monat reicht nicht

Bei Umfragen unter Mietern wird oft die schlechte Erreichbarkeit des Vermieters moniert. Das heißt nicht, dass man 24/7 erreichbar sein muss. Aber eine einfache und gute Kontaktaufnahme hilft nicht nur im Falle von plötzlichen Schäden, wo man als Vermieter im Zweifel schnell handeln muss, es schafft auch Vertrauen. Verlässliche Zeiten der Erreichbarkeit sollten kommuniziert werden und ggf am ?Schwarzen Brett? des Hauses kommuniziert werden. Ist keine Hausverwaltung oder Hausmeister vorhanden, sollte ein bestimmter Mieter als Hauptkontakt bestimmt werden, um auf dem Laufenden zu sein.

Die Wage zwischen Professionalität und Freundlichkeit

Mieter sind Menschen, Vermieter auch. Und so komisch es klingen mag, aber das Gleichgewicht zwischen professionellem aber auch freundlichem und respektvollem Miteinander beeinflusst das Verhältnis zwischen den Mietern und Ihnen. Ein jährliches Sommer- oder Hoffest kann sich am Ende ebenso gut auf das eigentlich juristische Verhältnis auswirken, wie ein bestimmtes und korrektes Auftreten bei Verhandlungen.

Foto:(c) Fabio Balbi/fotolia.com

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