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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

28.04.2019

Warum sollten Vermieter eine Hausverwaltung beauftragen? Teil II

Die ordnungsgemäße und rechtlich korrekte Verwaltung einer vermieteten Immobilie ist, gerade für Privatvermieter, nicht einfach. Von alltäglichen Tätigkeiten über die Neuvermietung bis hin zu komplexen Modernisierungsaufgaben. Eine erprobte und regionale Hausverwaltung sollte ein Vermieter dann beauftragen, wenn er gute Renditen und Ruhe mit der Mieterschaft haben möchte. Die Argumente liegen auf der Hand.

Wer eine Hausverwaltung beauftragt kann sich in der Regel zurücklehnen. Ob Prüfung der pünktlichen Mietzahlungen oder Inkassomaßnahmen, ob regionale Warum Hausverwalter | Foto: (c) Merio /pixabay.comKenntnisse zum Immobilienmarkt, oder die alltägliche Kommunikation mit Mietern, Banken, Handwerkern, Versicherern & Co. Wie im ersten Teil beschrieben, spricht vieles dafür, seine Immobilie und damit sein Kapital in erfahrene Expertenhände zu übergeben.

Es gibt aber noch weitere Argumente pro Hausverwaltung, die dem Leben als Vermieter Ruhe verschaffen.

1. Jede Immobilie braucht Verträge

Wer eine Immobilie verwalten will, muss stets und ständig Verträge schließen. Ob Energie- oder Wasserversorger, Hauswart, Handwerker oder Versicherung. All diese Arbeits-, Dienstleistungs- und Werkverträge benötigen juristische Erfahrung und Vergleiche mit Mitbewerbern, um Geld zu sparen.

Genau dafür ist eben auch eine Hausverwaltung zuständig. Ob Vertragsschließung oder Kündigung, die Abrechnung und Abwicklung gehört zum To Do eines Verwalters. Selbst bei Gebäudeschäden meldet die Verwaltung den Schaden beim Versicherer und sorgt für den Schadenersatz.

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2.Hausverwalter überwachen Haustechnik

In jeder vermieteten Immobilie steckt Haustechnik, die stetig überprüft werden muss, um die Vermietbarkeit zu gewährleisten. Ob Heizanlage oder Internet und Telefon, Aufzug, Müllschlucker oder einfach das Klingelschild und die Beleuchtung. Die Haustechnik muss ständig gewartet, überprüft und repariert werden.

Die Hausverwaltung überwacht diese Termine und stößt die Wartungen und ggf. Reparaturen an. Neben der Koordination der einzelnen Gewerke werden die Kosten überprüft und mit anderen Angeboten verglichen.

Im Kern geht es um die Substanz der Immobilie und deren Vermietbarkeit. Auch wenn es um notwendige Sanierungen und Modernisierungen geht, koordiniert der Hausverwalter den Ablauf und überwacht den ordnungs- und fachgemäßen Abschluss der Arbeiten. Letztlich muss der Vermieter den Zustand der Mietwohnung für die gesamte Vertragslaufzeit erhalten. Tut er dies nicht, sind Mietminderung oder sogar Schlimmeres die Folge.

Das ist gerade bei Neuvermietungen und vorab notwendigen oder gewollten Modernisierungen der Mietwohnung wichtig. Letztlich will man als Vermieter Geld für die verrichteten Arbeiten und den gebotenen Wohnkomfort sehen. Und da ist eine Begleitung mit Expertise sehr hilfreich.

Letztlich geht es um die Abwehr von Instandhaltungsrückständen, die am Fundament der Immobilie nagen können. Sachverstand hilft dabei. Und auch die Einholung von Genehmigungen bei Behörden und Gutachten gehören zum Repertoire.

Im Übrigen können einige Hausverwalter auch energetische Konzepte für Immobilien erstellen und diese umsetzen.

3. Hausverwalter sind erprobte Netzwerker


Nichts ist schlimmer als keine guten Kontakte. Am Ende des Tages ist es ein tragfähiges und erprobtes Netzwerk, was im Notfall ebenso belastbar sein muss, wie bei geplanten Dingen.

Zwar arbeiten innerhalb einer Immobilienverwaltung Personen mit Fachkenntnis und technischem Verständnis. Und auch Finanzexperten, Gärtner, Hausmeister, Mietenbuchhalter und Raumpfleger gehören oft zum Mitarbeiterstamm.

Doch die Kontakte zu geprüften Anwälten, Baumfällunternehmen, Kammerjägern, Schornsteinfegern und Steuerexperten kommen dem Vermieter zu Gute. Es geht um Verlässlichkeit und Kompetenz, die so ein regionales Netzwerk einer Hausverwaltung in der Regel bereithält.

Alltäglich müssen Herausforderungen und Probleme gelöst werden. Wohl dem, der über gute Kontakte verfügt.

4. Überschaubare Kosten für fachkompetente Verwaltung

Nicht jeder Vermieter verfügt über technisches, steuerliches oder mietrechtliches Verständnis. Umso wichtiger ist die Antwort auf die Frage, wieviel eine Begleitung mit Expertise kostet.

Im Durchschnitt müssen Vermieter von Mehrfamilienhäusern zwischen 20 und 28 Euro pro Mieteinheit und Monat berappen, um eine externe Verwaltung sicher zu stellen. Zuweilen kalkulieren Hausverwalter auch fünf bis sechs Prozent der Nettokaltmiete pro Monat.

Ergänzt werden kann dies durch zusätzliche Leistungen, die man vorab erfragen sollte.

Im Resümee geht es bei der Vermietung um Geld verdienen, um die Rentabilität der Immobilie und deren Erhalt. Zwar lohnt sich bei Kleinstvermieter eher die Selbstverwaltung. Aber bereits ein Mehrfamilienhaus ist eine Kapitalanlage, die in fachkompetente Hände gehört.

Ob hohe Vermietbarkeiten oder sichere Einnahmen, korrekte Betriebskostenabrechnung oder Hilfe im Schadenfall und bei Instantsetzung. Die Kosten für eine verlässliche Hausverwaltung lohnen sich. Und wenn ein fairer Vertrag mit klar definierten Leistungsverzeichnis geschlossen wird, kann sich der Vermieter zurücklehnen. Na dann, wohl an.

Foto: (c) Merio /pixabay.com

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