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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

23.09.2017

Warum eine Hausverwaltung engagieren?

Als Käufer einer vermieteten Immobilie übernimmt man laufende Verpflichtungen, vom ersten Tage an. Selbst bei der kleinen vermietenden Eigentumswohnung, die als Kapitalanlage herhalten soll, müssen Schäden repariert, Betriebskostenabrechnungen erstellt und ab und an neue Mieter gesucht werden. Macht es bei all den Aufgaben Sinn eine Hausverwaltung zu engagieren?

Hausverwalter engagieren | Foto:(c) geschmacksRaum®/fotolia.com


Immobilieneigentum ist seit Jahren eine der besten Möglichkeiten sein Geld anzulegen. Und aufgrund fehlender Alternativen am Kapitalmarkt werden Privatleute über Nacht zu Vermietern. Doch die meisten kennen sich mit diesem Dasein nicht aus, unterschätzen die vielfältigen Aufgaben und auch die rechtlichen Konsequenzen aus einem Fehlverhalten gegenüber den Mietern. In vielen Fällen ist es Selbstüberschätzung zu meinen, man kann sein eigenes Immobilieneigentum professionell verwalten.

Die Arbeit mit der vermieteten Immobilie

Vom ersten Tage an übernimmt der Eigentümer seine Rolle als Vermieter. Und das BGB, wie auch die aktuelle Rechtslage geben diverse Pflichten auf, die man beachten muss. In erster Linie stellt man sein Immobilieneigentum gegen einen Mietzins zur Verfügung, muss jedoch stets für den vertraglich zugesicherten Zustand sorgen. Diese grundsätzliche Pflicht resultiert aus § 535 des BGB.

"...sie (die Mietwohnung) während der Mietzeit in diesem (vertragsgemäßen) Zustand zu erhalten.? ist die gesetzliche Formulierung, über die viele Privatvermieter stolpern.

Im Einzelnen kommen folgende Tätigkeiten auf einen zu:

Buchhaltung für Mieteinnahmen und Kosten, sowie die Betriebskostenabrechung,

Schäden begutachten und reparieren, bzw. reparieren lassen,

notwendige Sanierungen und Modernisierungen vornehmen,

Mietersuche und Auswahlverfahren durchführen,

sämtliche juristischen Gemengelagen erkennen und lösen,

die veränderte Steuersituation bei vermieteten Objekten beachten

... und die doch stete Erreichbarkeit für den Mieter."

Man ist, ohne professionellen Beistand, das Mädchen für alles. Und sollte man als Vermieter Fehler machen, was zutiefst menschlich ist, können die Konsequenzen hart sein. Den falschen Mieter ausgesucht und nicht richtig überprüft, kann ebenso zur finanziellen Last werden, wie eine zu späte Reparatur, die Mietminderungen nach sich ziehen könnte.

Und wenn man dann noch weit weg von der vermieteten Immobilie wohnt, wird es umso schwieriger. Wer will schon von Köln nach Berlin fahren, nur weil die Heizungsanlage ausfällt, oder die Fenster nicht richtig schließen. Auch wenn man seine Nachbarn oder den Hausmeister um Hilfe bittet, frisst der eigene Aufwand mit der vermieteten Immobilie schnell die Rendite auf.

Für circa 22 Euro eine Hausverwaltung engagieren

Ja, richtig gelesen. Im Durchschnitt kostet die professionelle Begleitung, beziehungsweise die Mietverwaltung einer Wohneinheit circa 22 Euro pro Monat. Und diese Kosten für eine Hausverwaltung kann man als Vermieter auch noch steuerlich geltend machen.

Bei Eigentümergemeinschaften wird der Job des Verwalters von dem die WEG bereits betreuenden Verwalter übernommen. Hinzukommend kann man den selben Verwalter, oder einen anderen, für die Verwaltung des Sondereigentums einsetzen. Mit diesem separaten Vertrag übernimmt die Hausverwaltung die Mietverwaltung und ist dann der stete Ansprechpartner für den Mieter.

Diese Verwaltung, oder Begleitung der Immobilie kann, je nach Umfang des Vertrages, auch das Instandhalten und das Instandsetzen des Objektes beinhalten, wie auch den komplexen Bereich des Mietzahlungsverkehrs und der Betriebskostenabrechnung. Dabei übernehmen viele Hausverwaltungen auch die Suche nach einem neuen Mieter oder die Abwicklung bei einem Auszug. Dies kann seine Tücken haben, denn die meisten Privatvermieter kennen sich mit Energieausweisen ebenso wenig aus, wie mit Kündigungen oder gar Zwangsräumungen.

Und wenn das Rohr verstopft ist, die Heizungsanlage seinen Geist aufgibt oder die Mietwohnung instandgesetzt werden muss, verfügen Hausverwaltungen über ein gut sortiertes und regionales Netz an erprobten Handwerkern.

Im Resümee kann man einem Privatvermieter nur den heißen Tipp geben, sich eine regional ansässige Hausverwaltung zu suchen, die die vielfältigen und notwendigen Aufgaben, die mit der Vermietung einhergehen, übernehmen. Die Kosten sind überschaubar und die möglichen Gefahren und Aufwendungen sind zu hoch, um sein Immobilieneigentum, besser gesagt seine Kapitalanlage, nicht in professionelle Hände zu legen.

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