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Tipps gegen Risiken der gebrauchten Immobilie ? Teil II



Bevor eine gebrauchte Immobilie zu einer Erfolgsinvestition werden kann, muss sie zunächst einmal finanziert werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die von der Darlehensfinanzierung bis zum Mietkauf reichen.

Gebrauchte Immobilie | Foto:(c)mastersenaiper /pixabay.com

Neben dem Kaufpreis müssen unbedingt die Kaufnebenkosten berücksichtigt werden. Es gibt eine ganze Palette an Fördermöglichkeiten, mit der die Finanzierung einer gebrauchten Immobilie besser gelingt. Mit den Tipps gegen Risiken der gebrauchten Immobilie aus diesem Ratgeber gelingt der Kauf von Bestandsimmobilien besonders effizient.

Der erste Teil dieses Ratgebers hat sich mit der Suche und der Auswahl einer passenden gebrauchten Immobilie beschäftigt. Dieser zweite Teil stellt nun Möglichkeiten vor, die bei der Finanzierung der Wunschimmobilie eine Rolle spielen.

Neben den Kaufnebenkosten sind hierbei Fördermöglichkeiten, so von der KfW zum Beispiel, von Bedeutung. Wer diese gezielt einsetzt und diverse Kriterien für die Finanzierung berücksichtigt, ist schon bald Eigentümer einer hochwertigen und lukrativen Bestandsimmobilie.

Die Finanzierung einer gebrauchten Immobilie

Die Finanzierung einer gebrauchten Immobilie umfasst mehr als den reinen Kaufpreis. Denn im Laufe der Zeit fallen Kaufnebenkosten an, die teilweise erheblich ins Geld gehen. Kaufinteressenten müssen sich daher genau überlegen, wie sie ihre Wunschimmobilie finanzieren. Neben einer Darlehensfinanzierung gibt es nämlich noch diverse weitere Vorgehen.

Zudem besteht die Möglichkeit, Förderprogramme für die Finanzierung zu nutzen, um von den vielen Vorteilen einer gebrauchten Immobilie zu profitieren. Die laufende Liquidität sollte hierbei immer berücksichtigt werden, um laufenden finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können.
Diese Kaufnebenkosten fallen üblicherweise an
Eine der gängigsten Kaufnebenkosten ist die Maklergebühr. Diese fällt erst nach einem erfolgreichen Kauf an und beträgt abhängig von der Region 3-7,14% des Kaufpreises. Außerdem muss ein Notar bezahlt werden, damit er den neuen Eigentümer ins Grundbuch einträgt.

Hier sind wiederum Kosten von 1,5-2% einzuplanen. Hinzu kommt, dass der Staat an einem Hausverkauf etwas verdienen möchte. Deswegen fällt die Grunderwerbsteuer an. Diese Kosten lassen sich beim Immobilienkauf im Grunde nicht vermeiden.

Weitere Kaufnebenkosten, die anfallen können, betreffen die Gutachter. Wer ein Gutachten zu einem bestimmten Gebäude erstellen lässt, muss hierfür teilweise tief in die Tasche greifen. Außerdem kann es nötig werden, das neue Haus zu versichern. Doch welche Versicherungen sind für Immobilienbesitzer sinnvoll?

Sowohl eine Wohngebäudeversicherung als auch eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht sind sehr zu empfehlen. Nicht zuletzt müssen gegebenenfalls Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen ergriffen werden. Für Käufer ist es daher wichtig, nicht nur den Kaufpreis stemmen zu können, sondern auch auf all diese Zusatzkosten vorbereitet zu sein.
Alternativen zur Darlehensfinanzierung

Üblicherweise liegt nicht genügend Eigenkapital vor, um eine Immobilie komplett allein finanzieren zu können. Deswegen entscheiden sich viele Käufer für eine Darlehensfinanzierung. Angesichts der aktuellen Niedrigzinspolitik der EZBsind solche Darlehen momentan besonders günstig zu haben. Vor allem ein Hypothekendarlehen ist zur Finanzierung eines Hauses äußerst beliebt. Neben solchen Darlehen gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, um eine Immobilie zu finanzieren.

Eine Option ist der sogenannte Mietkauf. Hierbei wird eine Immobilie erst gemietet, aber in einem notariellen Vertrag eine Kaufoption vereinbart. Teile der Mietzahlung können dem Kaufpreis dann angerechnet werden. Die Käufer bleiben bei diesem Vorgehen unabhängig von der Bank, allerdings ist es meist teurer als ein Bankdarlehen. Alternativ kann die sogenannte Erbpacht genutzt werden. Hierbei erhalten die Interessenten das Recht, ein Haus auf einem Grundstück zu bauen, das jemand anderem gehört. Gerade in Regionen mit extrem teuren Grundstücken ist das eine lohnenswerte Wahl.

Diese Fördermöglichkeiten stehen zur Verfügung

Kaufinteressenten müssen eine Immobilie nicht zwingend aus eigener Tasche oder mit Hilfe eines Darlehens oder Kredits finanzieren. Immerhin gibt es eine Vielzahl von Förderungen, die es Menschen ermöglichen, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Das Förderprogramm der KfW arbeitet beispielsweise mit zinsvergünstigten Darlehen. Wer sich für den Kauf einer denkmalgeschützten oder vermieteten Immobilie entscheidet, profitiert zudem von Steuervorteilen. Gerade wer Eigenkapital mit den verschiedenen Fördermöglichkeiten kombiniert, kann sich eine gebrauchte Immobilie selbst ohne Darlehen und Kredit leisten.

Diese Vorteile sprechen für den Kauf einer gebrauchten Immobilie


Durch den Kauf einer gebrauchten Immobilie statt eines Neubaus lässt sich eine Menge Geld sparen. Die meisten Menschen greifen nach wie vor auf ein Darlehen zurück. Das liegt daran, dass diese Art der Finanzierung langfristig günstiger ist, als Miete für eine Immobilie zu zahlen. Hinzu kommt, dass den Käufern sowohl das Grundstück als auch die Immobilie nach Zahlung von Tilgung und Zinsen gehört. Im Unterschied zu einer Erbpacht sind die Käufer somit nicht von einer anderen Partei abhängig, sondern komplett eigenständig. Gerade wenn das Gebäude als Altersvorsorge dienen soll, ist das ein entscheidender Vorteil.

Bevor sich Interessierte für einen Kauf entscheiden, sollten Sie eine genaue Berechnung der Rendite ihrer Wunschimmobilie durchführen. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Eigentümer ein Haus nicht selbst bewohnen, sondern es verkaufen wollen. Bei der Bestimmung der Rendite spielt die Lage der jeweiligen Immobilie eine entscheidende Rolle. Mit Hilfe einer professionellen Renditeberechnung lässt sich klar bestimmen, ob sich die Investition in ein gebrauchtes Haus lohnt. Zudem wird so das Risiko von Fehlinvestitionen und finanziellen Engpässen vermieden und das persönliche Investment wird nachhaltig und sicher.

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