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Stuttgarts Immobilien- auf stetig hohem Niveau


Baden-Württembergs Hauptstadt ist mit 600.000 Einwohnern seit Jahren ein teures Pflaster, wenn es um Immobilien geht. Wer aber glaubt, dass in der Metropolregion viel mit dem Betongold spekuliert wird, oder das Eigentum schnell seinen Besitzer wechselt, sei eines Besseren belehrt. Stuttgarts Immobilien bewegen sich auf einem stetig hohen Niveau bei extrem hoher Nachfrage. Wir wollen einmal genauer hinschauen und die Sparfüchse der Republik und Ihren Umgang mit dem Immobilieneigentum genauer beleuchten.

Rund 2,7 Millionen Menschen wohnen in der Ballungsregion Stuttgarts. Seit Jahrzehnten brilliert der südwestliche Immobilienmarkt und vom spekulativen Anleger bis zum privaten Häuslebauer konnten sich Stuttgarts Immobilien im oberen Ranking aller deutschen Städte behaupten.

Investitionen auch in 2016 auf Rekordniveau

Hausverwaltung in Stuttgart

Allein in den ersten drei Quartalen wechselten Immobilien für rund 1,1 Milliarden Euro den Besitzer, wobei abzuwarten bleibt, ob das Vorjahresergebnis mit 1,7 Milliarden erreicht werden kann. Dabei ist eines als besonders zu bezeichnen: allein die drei größten Immobiliendeals beziffern sich auf insgesamt 300 Millionen Euro. Hierbei handelt es sich um das Bürogebäude ?City-Gate? am Arnulf-Klett-Platz für über 110 Millionen Euro, das ?Cityplaza? am Rotebühlplatz für 85 Millionen Euro und das Verwaltungszentrum der Telekom in Bad Cannstatt mit über 90 Millionen Euro.

Darüber hinaus ist Stuttgart landesweit die Nummer eins, wenn es um den Flächenumsatz bei Immobilien geht. Und auch bei den Zuwachsraten im Segment der Büroflächen ist sie deutschlandweit auf Nummer eins.

Wer investiert in Stuttgarts Immobilien

Die Nachfrage ist ungebrochen extrem hoch, so Analysten. Dabei kommen die Investoren zu einem Drittel aus dem Ausland, entgegen des Trends in anderen Metropolen wie München, Berlin oder Hamburg, wo es gut 50 Prozent sind. Der Grund liegt in der Beschaffenheit und dem Preis. In der Baden-Württembergischen Metropolregion finden sich nur wenige große Objekte jenseits der 60 Millionen-Euro-Grenze. Diese seien aber, so die Makler von Jones Lang Lasalle in Stuttgart, erst wirklich für große Investoren interessant.

Abgesehen davon scheinen die Anleger dem Trend nach mehr Sicherheit zu folgen. Eine Immobilie, so ortsansässige Makler, werde nicht mehr so schnell verkauft. Letztlich ist das auch ein Resümee aus den wilden Jahren zuvor, als die Kapitalanleger zu viel Geld am Aktienmarkt verloren und sich die anhaltenden Lobeshymnen auf die Chancen des Immobilienmarktes bewahrheiteten.

Das internationale Geld wird von Asset-Managern in die Region verbracht. Sie kennen den Markt, sind Vertragspartner von Maklern und unterschreiben am Ende die Kaufverträge. Meist sitzen die Manager in Deutschland, das Kapital stammt aber von amerikanischen, teils asiatischen und größtenteils europäischen Investoren.

Bei allen Investitionen und dem anhaltenden Interesse an potentiellen Käufern gehen Branchenkenner aber nicht davon aus, dass es zu einer regionalen Immobilienblase kommt. Letztlich werden keine spekulativen Neubauten errichtet. Ein Indiz hierfür sind die niedrigsten Leerstandsquoten bei Büroimmobilien. Wenn gebaut wird, dann mit klarem Bezug zur anschließenden Nutzung.

Büroimmobilien in Stuttgart von heimischer Wirtschaft bestimmt

Mit einer weiteren Auffälligkeit kann Stuttgarts Immobilienmarkt dem gesamtdeutschen Trend trotzen: Mit knapp 39 Prozent legte der Umsatz von Büroimmobilien bundesweit am stärksten zu. Dieser Trend verdeutlicht, wie zweckgebunden gebaut und geplant wird und die Leerstandsquoten von 3,1 Prozent in der gesamten Stadt und nur 1,4 Prozent in der City unterstreichen dies.

Die regionale Wirtschaft, so Experten, bestimme dieses Segment im Immobilienmarkt Stuttgarts. Unternehmen wie Daimler oder Bosch mit jeweils 75.000 und 20.000 Quadratmetern Bürofläche stärken den Zuwachs ebenso, wie die kleinen und mittleren Zulieferer aus der Automobilbranche. Diese ?Old Economy? aus dem Industriesektor Automotive trägt den Markt für Büroimmobilien und lässt reine Spekulationsbauten erst gar nicht zu.

Im Kern ist und bleibt Stuttgart ein belastbarer Immobilienmarkt, die Nachfrage ist hoch und der Return of Invest für Kapitalanleger kann als sicher betrachtet werden. Große Bauprojekte werden von großen Unternehmen zweckgebunden hoch gezogen, allen voran von der alt eingesessenen Automobilwirtschaft, die wohl den Stern über Stuttgarts Immobilienhimmel noch langfristig erhellen wird.

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