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Studie: Hamburgs Wohnungsmarkt für Investoren weiterhin attraktiv


Die Hansestadt an der Alster ist seit jeher ein beliebtes Ziel für nationale und internationale Zuzügler, dank solidem Wirtschaftswachstums. Der Wohnungsmarkt in Hamburg ähnelt denen in Berlin, München oder Köln, wenngleich die Kaufpreise nicht mehr so stark steigen, wie in den vergangenen Jahren. Dennoch ist und bleibt die Metropole im Norden Deutschlands für Eigentümer von Immobilien und Investoren weiterhin interessant, so eine aktuelle Studie aus dem September 2015 der HSH Nordbank.

Mit über 1,7 Millionen Einwohnern ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands, nach Berlin und vor München, mit nur etwas über 1,4 Millionen Bewohnern. Ende 2014 gab es in der Hansestadt gut 923.000 Wohnungen im Wohn- und Nichtwohnbau mit durchschnittlich 3,7 Räumen, wobei hier rund 800.000 als Mietwohnungen genutzt werden (Quelle:http://www.mieterverein-hamburg.de/statistiken-wohnen-hamburg.html; Seite derzeit nicht mehr aufrufbar ). Zum Stichtag 01. Januar 2015 sind davon 94.801 Wohnungen als Sozialwohnungen deklariert.

Gut 20 Prozent der Hamburger bewohnen ihre Wohnungen als Eigentümer und 80 Prozent sind Mieter. Diese sehr niedrige Eigentümerquote, ähnlich wie in der Hauptstadt, hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert.

Welche Argumente sprechen für den Hamburger Wohnungsmarkt

Laut einer aktuellen Studie der HSH-Nordbank AG bietet Hamburg aufgrund eines soliden Wirtschaftswachstums und einer hohen Attraktivität bei Zuzüglern auch weiterhin viele Vorteile für Investoren, ob institutionell, oder privat. Für die Wohnungsmarkt Hamburg | Fotolia (c) : patrikv / Fotolia.comEigentümer der Wohn- und Geschäftshäuser liefert der Tatbestand noch fehlender Wohnungen ausreichende Gründe, um weiterhin auf die Immobilie an der Elbe als Investition zu setzen. Doch steigen die Mieten in der Hansestadt noch so stark, wie vor Jahren?

Mietpreisentwicklung in Hamburg

In den Jahren 2008 bis 2011 stiegen die Spitzenmieten noch um jährlich sieben Prozent, im Jahre 2014 waren es nur noch 1,3 Prozent. Doch blickt man hinter die Kulissen, oder besser gesagt, in die Stadtteile Hamburgs, so lassen sich große Unterschiede im Mietzins entdecken: In Stadtteilen wie Hamburg-Neuenfelde oder Neuengamme sind Mietpreise von unter acht Euro die Norm, in guten Lagen wie Winterhude oder HafenCity hingegen sind Mieten über 15 Euro leicht erzielbar. Ergo ist die Hansestadt, ähnlich wie Berlin, eine Stadt der Gegensätze, auch was die Mietkalkulationen angeht. Hier heißt es für also für Investoren und Eigentümer wie immer: Lage, Lage, Lage.

Dennoch: Die Mieten sind in der Elbmetropole als moderat zu bezeichnen, vergleicht man sie mit anderen Großstädten.

Die Leerstandsquoten des Wohnungsmarktes in der Hansestadt

Im Vergleich zu anderen Großstädten hat Hamburgs Politik ihre Hausaufgaben gemacht. Wohl führte die regionale Politik mit 6.000 Neubauten pro Jahr wohl dazu, dass von den ein Prozent im Jahre 2009 nunmehr seit 2010 nur 0,7 Prozent der Wohnungen leer stehen, Tendenz gleichbleibend.

Und doch, so auch die Studie der HSH-Nordbank AG reichen die bestehenden Mietwohnungen kaum aus, dem Zuzug stand zu halten. Für die kommenden Jahre sehen die Analysten des Kreditinstitutes eine steigende Nachfrage an Mietwohnraum. Bis zum Jahre rechnet man mit 1,9 Prozent mehr Neu-Hanseaten, mithin 25.000 neue Haushalte.

Vor dem politischen Hintergrund im Umgang mit den Kriegsflüchtlingen, die in Hamburg ein neues Zuhause suchen, wird sich wohl auch die Politik intensiv mit den Herausforderungen des Wohnungsmarktes in Hamburg auseinandersetzen müssen.

Fotolia (c): patrikv / Fotolia.com

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