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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

27.06.2016

Steigende Wohnkosten machen Immobilienkauf interessanter

Kaufen statt mieten?Laut statistischem Bundesamt berappen die deutschen Haushalte mittlerweile ein Drittel ihrer Einnahmen für das Wohnen an sich. Steigende Mieten und exorbitant steigende Nebenkosten bei zeitgleich geringen Kreditzinsen machen die selbst genutzte Immobilie immer beliebter. Ob Eigentumswohnung oder Einfamilienhaus, die laufenden Mietkosten führen Mieter immer zahlreicher zu finanzierenden Banken und Immobilienverkäufern bieten sich optimale Bedingungen, wenn steigende Wohnkosten den Immobilienkauf immer interessanter gestalten.

Nie war Wohnen teurer als heute und aufgrund steigender Mieten, gerade in den Ballungsräumen und den steigenden Nebenkosten für Strom und Wärme wird die Nachfrage nach eigen genutzten Immobilien immer größer und viele Immobilienbesitzer können ihr Eigentum zu Bestpreisen verkaufen.

Mietpreise in Deutschland 2016
Quelle: http://de.statista.com/

Die Wohnkosten in Deutschland

Laut statistischem Bundesamt werden circa 2.500 Euro pro Monat ausgegeben, wobei der Großteil des Geldes für Miete und Nebenkosten drauf geht. Im Schnitt werden 845 Euro für das Wohnen, 342 Euro für Auto und Fortbewegung und nur 337 Euro für Nahrung ausgegeben. Der Rest sind weitere Anschaffungen, Urlaube und so weiter.

Wohnkostensteigerung zehn Prozent über Gesamtausgaben

Dabei ist seit 1998 kein Ausgabenbereich so stark gestiegen, wie die Wohnkosten, und zwar um 29 Prozent. Betrachtet man die Gesamtausgaben an sich, die über alle Ausgabenbereiche um (nur) 19 Prozent stiegen, ist die Steigerung beim Wohnen exorbitant. Dies hat sowohl seine Gründe in den steigenden Mieten, die allein in den letzten fünf Jahren in Ballungsräumen um 15 Prozent gestiegen sind, als auch in den ständigen Erhöhungen der Energieversorger. Im Vergleich dazu stieg das Kostensegment Auto & Verkehr nur um 23 Prozent und der Bereich Nahrung inklusive Genussmittel um 17 Prozent.

Keine Unterschiede in Ost und West und keine Trendumkehr

Die realen Kosten für das Wohnen liegen im Westen der Republik bei durchschnittlich 888 Euro pro Monat, im Osten inklusive Berlin sind es 204 Euro weniger, mithin im Durchschnitt 684 Euro. Betrachtet man aber die relative Verteilung der Ausgaben, also im Verhältnis zu dem Einnahmeniveau, ist diese in Ost und West sehr ähnlich.

Da die Nebenkosten wohl weiter steigen werden und der Bedarf an vermietetem Wohnraum aufgrund fehlender Mietwohnungen immer größer wird und damit die Mieten gerade in Städten immer höher werden, ist mit einer Änderung dieses Trends nicht zu rechnen, so die Analysten.

Wohneigentum wird immer beliebter

Nicht nur die niedrigen Zinsen für Baukredite erhöhen die Nachfrage nach Wohneigentum, auch die steigenden Wohnkosten sind mittlerweile ein Argument für Familien und relativ gut verdienende Haushalte nach Immobilieneigentum Ausschau zu halten. Und wenn ein Mieter schwarz auf weiß sieht, dass der Nettomietzins gleich oder sogar höher ist, als die Kreditrate, ist der Weg zur Bank nicht mehr weit.Und gerade in dieser Zeit kann es ratsam sein über den Verkauf der eigenen Immobilie nachzudenken, denn eine hohe Nachfrage erhöht den Preis und ob das Zinsniveau in zehn Jahren immer noch niedrig ist und die Nachfrage so hoch ist zumindest zu bezweifeln.

Tipp: Sofern Sie über den Verkauf Ihrer Immobilie nachdenken, vergleichen Sie bereits am Markt angebotene Objekte mit der eigenen, oder ziehen einen Immobiliengutachter hinzu.Da die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Vermieter immer schwerer werden, ob durch Mietpreisbremse oder Umlagefähigkeit bei Sanierungen kann, je nach Zustand einer Immobilie, deren Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt überaus ideal sein. Hier sollte man sich mit seiner Hausverwaltung detailliert auseinandersetzen.

Im Kern lässt sich festhalten, dass die Kosten für Mieten und Nebenkosten stetig steigen und die Nachfrage nach selbst genutzten Immobilien in Deutschland immer größer wird. Diesen Umstand können findige Eigentümer nutzen, um ihre Immobilie zu Höchstpreisen zu verkaufen.
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