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Postbankstudie: hier lohnen sich Investitionen in Immobilien


Diese Frage brennt vielen zukünftigen Immobilienbesitzer auf den Nägeln: wo in Deutschland lohnen sich Investitionen in Immobilien und wo sollte man kein Immobilieneigentum erwerben, oder sogar abstoßen. Klar ist das relativ uninteressant, wenn man sein selbstgenutztes Einfamilienhaus im Grünen erwerben will, samt Kinderschaukel und Jägerzaun. Und doch gelten Immobilien schlechthin als eine gute und solide Form der Altersvorsorge und da lohnt ein Blick in die aktuell vorliegende Postbankstudie.

Studie Immobilien Postbank | Foto: (c) rawpixel/pixabay.com


In dieser Studie wurden 401 Landkreise und Städte in Deutschland dahingehend betrachtet, wie gut sich die Investitionschancen darstellen. Erstellt wurde die Studie vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut, kurz HWWI. Als Daten wurden Bevölkerungs- und Altersstruktur, die Haushaltsgröße, die Entwicklung der Einkommen und die Wohnausgaben herangezogen. Vor allem aber die einfließenden Daten zu den Angeboten und der Nachfrage des jeweiligen regionalen Immobilienmarktes geben der Prognose bis 2030 eine entsprechende Nachhaltigkeit.

Doch Achtung: Auch wenn die ausgewerteten Daten belastbar sind, so ist die individuelle Lage der Immobilie entscheidend und da kann es von Straße zu Straße innerhalb eines Ortes schon zu Unterschieden kommen. Insoweit bildet, unserer Meinung nach, diese Studie erste Anhaltspunkte für die Auswahl des richtigen Standortes, nicht mehr, nicht weniger.

Hier lohnen sich Investitionen in Immobilien

Im Ergebnis konnten 36 der 401 Landkreise, beziehungsweise Städte als positiv entwickelnder Standort verifiziert werden. Bei weiteren 186 Gebiete stellte sich eine ebenfalls positive Werthaltigkeitsprognose heraus, wobei dort die aktuellen Preise bereits relativ hoch ausfallen.

Betrachtet man Deutschland von oben, lassen sich folgende, signifikante Aussagen treffen:

Im gesamten Osten Deutschlands ist bis 2030, bis auf wenige Ausnahmen, von negativen Wertentwicklungen auszugehen, das heißt, die Immobilien verlieren an Wert. Immobilienbesitzer in der kreisfreien Stadt Suhl in Thüringen müssen laut Studie mit 5,52 Prozent Wertverlust pro Jahr rechnen und auch in Frankfurt an der Oder sieht es mit 4,23 Prozent jährlichem Wertverlust wahrlich nicht gut aus.

Doch gibt es weiterhin aufstrebende Gegenden, wie Potsdam mit 1,66 und Leipzig mit 0,96 Prozent Preissteigerung, Dresden mit sogar 1,18 Prozent Steigerung und die Hauptstadt Berlin mit 0,53 Prozent Wertzuwachs bis 2030. Und gerade am Beispiel Berlins zeigt sich deutlich, dass diese Studie eine Einzelbetrachtung einer einzigen Immobilie kaum wiederspiegelt. Berlin boomt, betrachtet man die wirtschaftlichen Faktoren und auch die Zuzüge bis 2030, bei stetig wachsender Nachfrage.

Gewinner sind jedenfalls Bayern und Teile Baden-Württembergs, aber auch Schleswig-Holstein. Dort sind, bis auf wenige Ausnahmen, die Rahmenbedingungen für Investitionen in Immobilien als überaus gut zu bezeichnen. In den Top-Ten finden sich alleine acht Regionen aus Süddeutschland und mit 2,99 Prozent Wachstum steht die Baden-Württembergische Universitätsstadt Heilbronn an der Spitze. Und wenn man einen Blick auf die Mittelstadt Cloppenburg in Niedersachsen wirft, kann man die Aussage treffen, dass nicht die Millionenstädte Deutschlands die Gewinner sind, sondern die aufstrebenden Mittelstädte, die gesund wachsen und in denen die Wirtschaftsprognosen positives vermerken.

Welche Kaufpreise für Investitionen sind noch lohnenswert

Die Zeiten, in denen man Mehrfamilienhäuser zum Beispiel in Berlin für ein 16-faches der Nettokaltmieten pro Jahr erwerben konnte sind lange vorbei. Schaut man sich den Landkreis Lörrach im südöstlichsten Bundesland an, müssen heutzutage schon 22,3 Jahresnettomieten auf den Tisch des Hauses gelegt werden. Doch wird selbst dieser Preis als moderat bezeichnet, ist er auch. Denn hier erwarten die Analysten der Studie einen Wertzuwachs von 1,33 Prozent pro Jahr. Im Verhältnis zum Kaufpreis aber die deutschlandweit beste Investition, gefolgt vom Landkreis Emsland und Schwäbisch Hall.

Doch bei allen Daten, die sich aus dieser Studie herauslesen lassen, sind weitere Faktoren maßgeblich, um das Für und Wider eines Kaufes abzuwägen. Wie hoch ist der Instandhaltungsrückstand der Immobilie, wie sehen die Mietverträge aus, wie sind die Wohnungen geschnitten und lassen sich prosperierende Einzelfaktoren finden, die einen Immobilienkauf lohnenswert erscheinen lassen. Letztlich entscheidet die individuelle Rendite über die Frage einer Investition. Mancherorts sind die Mieten noch nicht vollends ausgereizt, weil die bisherigen Vermieter moderate Mieten verlangten. Es geht also im Kern um die Entwicklungsfähigkeit der einzelnen Immobilie. Und hier lohnt ein Blick in die Postbankstudie allemal, aber nur um eine Tendenz zu erhalten, damit sich Investitionen in Immobilien auch nachhaltig und über das Jahr 2030 hin lohnen.

Foto: (c) rawpixel/pixabay.com

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