Login

Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

03.10.2017

Mit dem Herbst- und Wintercheck die Immobilie schützen

Langsam werden Tage und Nächte kälter und dunkler, das Laub macht sich bereit zu fallen und die ersten Vorkehrungen für den ersten Frost und Schnee sollten getroffen werden. Gerade als Vermieter besteht eine Verpflichtung mit dem Herbst- und Wintercheck die Immobilie zu schützen um den vertragskonformen Zustand des Objektes zu gewährleisten und möglichen Gefahren vorzubeugen.

Immobilie winterfest | Foto:(c) wetzkaz/ fotolia.com


Der Sommer hat sich bereits verabschiedet und noch sind die Tage lang genug und die Außentemperaturen moderat, um sich detailliert und nachhaltig dem Zustand der Immobilie zu widmen und erste Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit zu treffen. Denn ob Dach und Dachrinnen, Heizungsanlage und Außenbeleuchtung, Fenster und Türen sowie Leitungen im Außenbereich, es gibt viel zu bedenken, also starten Sie zeitnah!

Der Herbst- und Wintercheck für Immobilieneigentümer

  • Außenbeleuchtungen prüfen

  • Je dunkler die Tage, umso mehr ist eine gute Ausleuchtung wichtig. Als Eigentümer obliegt Ihnen die Verkehrssicherungspflicht für die Immobilie und das Grundstück. Hauseingänge sollten ebenso wie die Zugänge zum Keller und dem Müllbereich überprüft werden. Ggf. ist der zusätzliche Verbau weiterer Lichtquellen sinnvoll, hier haben sich Leuchten mit Bewegungsmelder bewährt.

  • Außenleitungen für Kaltwasser entlüften und sperren

  • Wenn das Sprengen der Außenanlage nicht mehr erforderlich ist, sollten die außenliegenden Zuleitungen gesperrt und entlüftet werden, damit der erste Frost keine Chancen hat.

  • Dachrinnen reinigen und überprüfen

  • Mit der ersten kalten Nacht lassen die Bäume und Sträucher ihr Laub fallen. Meist Ende Oktober sollte ein Fachbetrieb die Dachrinnen und Fallrohre von Laub und Ästen befreien um einen guten Abfluss von Regenwasser zu gewährleisten. Dabei sollten kleine Reparaturen und Zinkarbeiten parallel durchgeführt werden.

  • Dach und Schornstein begutachten

  • Gleich bei der herbstlichen Dachrinnenreinigung sollte der Dachbelag auf Schäden hin begutachtet werden. Lose Dachziegel können ebenso nachhaltige Schäden durch Sturm, Schnee und Regenwasser nach sich ziehen, wie Undichtigkeiten bei Dachpappen, bzw. deren Schweißnähten. Es ist dringend anzuraten im Dachstuhl oder den Obergeschossen und von innen nach Feuchtigkeit zu schauen, denn Wasser findet immer einen Weg, so zum Beispiel an Schornsteinen und Dachfenstern. Feuchte Stellen sollten zügig bearbeitet werden um Schimmelpilzbildungen nicht den Hauch einer Chance zu bieten. Bitte auch an die Satellitenanlage denken, die Sturm und Regen trotzen muss und ergo fest verankert sein sollten.

  • Fassade auf kleine Risse und Aufblähungen überprüfen

  • Am besten mit einem Fernglas sollte man sich dieser Aufgabe widmen und jedes Geschoss genau betrachten. Oft sind es kleine Risse in der Fassade, die durch Kälte und Nässe ein größeres und schädigendes Ausmaß am Putz und der Dämmung nach sich ziehen können. Ggf. sind spezielle Spachtelarbeiten eines Fachbetriebes hilfreich um über die kalte Jahreszeit hin Ruhe zu haben.

  • Schließen Fenster und Türen richtig?

  • Die meiste Kälte dringt durch die Hausöffnungen in die Immobilie. Als Vermieter sollten die Außentüren und Fenster der Flure auf Undichtigkeiten hin begutachtet werden. Ebenso sollten die Kellerfenster genau betrachtet werden. Hier kann Schneefall und Regen dem Fundament und der Bausubstanz in den kalten Monaten schwer zusetzen.

  • Die Heizanlage muss funktionieren


  • Die Heizperiode steht vor der Tür. Bevor die Mieter verständlich nach Wärme schreien, sollte die Heizanlage von einem Fachmann auf einen einwandfreien Heizbetrieb hin überprüft werden. Auch ein Blick in den Heizöltank ist lohnenswert, damit es bei langen Heizperioden nicht zum worst-case kommt. Das korrekte Entlüften der Heizanlage ist ebenso notwendig um die maximale Heizleistung zu erzeugen.
  • Wenn der Schnee kommt ?

  • sollte ausreichend Streugut ebenso vorhanden sein, wie funktionsfähige Besen und Schneeschaufeln. Sofern noch nicht geschehen sollte der Winterdienst sichergestellt sein, ob durch den Hausmeister oder einen speziellen Fachbetrieb. Aber Achtung: Nicht nur bei Schnee haftet der Grundstückeigentümer für Personen, die ins Schleudern kommen. Auch bei nassem Laub sollten Immobilieneigentümer stets für freie Gehwege sorgen.

    Tipp: Nehmen Sie sich Zeit für den Herbst- und Wintercheck und gehen Sie chronologisch vor. Alle kleinen, wie großen Schäden sollten protokolliert und fotografiert, die Fachbetriebe zügig kontaktiert werden. Wer als Immobilieneigentümer nachhaltig die Augen offen hält hat gute Karten, dass das Haus gut über den Winter kommt, ohne Stress mit den Mietern oder finanziell belastenden Folgeschäden.

    Foto:(c) wetzkaz/ fotolia.com

    Kostenlos und unverbindlich: Hier finden Sie die passende Hausverwaltung in Ihrer Nähe
    PLZ:
    So einfach geht's
    • Postleitzahl eingeben (2 oder 5 Stellen)
    • Kostenlose Anfrage stellen
    • Angebote erhalten und vergleichen!

    Für Hausverwalter
    Die einfache Mitgliedschaft

    ist kostenlos und jederzeit kündbar. Melden Sie sich jetzt an und lernen Sie uns und unser Netzwerk kennen, stellen Sie sich und Ihre Firma vor und erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten von HausverwalterScout.