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Mit Immobilien Geld verdienen ohne großen Kapitaleinsatz


Wohin mit dem ersparten Geld? Diese Frage stellen sich alle Menschen, die über kleine oder große Vermögen verfügen. Doch der Kapitalmarkt lässt aktuell wenig Spielraum für unterschiedliche Anlageformen zu, ob niedriger Zinsen. Aktien und vor allem Immobilien stehen im Fokus des Otto-Normal-Sparers. Wie kann man mit Immobilien Geld verdienen, ohne gleich Millionen einsetzen zu müssen, die man nicht hat?

Es scheint auch in 2017 so zu bleiben: Die Europäische Zentralbank, EZB, macht keine Anstalten den Leitzins nach oben zu schrauben und Kredite bleiben wohl noch Kapitalanlage Immobilien | Foto: (c)  fotoknips/ fotolia.comeine Weile "billig", sofern man das so sagen darf. Ergo sind die alten Kassenschlager Tages- und Festgeldkonten kaum von Interesse, ob der niedrigen Renditen. Die Geldströme fließen somit in Aktien und Immobilien und fast jede Woche liest man von den Gefahren einer möglichen Immobilienblase.
Irgendwie wäre es ja die Konsequenz, wenn zu viel geborgtes Geld in das Betongold fließt. Und weil jeder Fachmann Immobilien als DIE aktuelle Anlagemöglichkeit protegiert, steigt die Nachfrage am Immobilienmarkt und die Preise klettern in zum Teil unermessliche Höhen. Wer kann sich da noch eine eigene Immobilie als Kapitalanlage leisten?

Ein Blick in die mögliche Zukunft am Immobilienmarkt

Vorab eine gewisse Beruhigung gefällig? Die renommiertesten Anlageexperten gehen davon aus, dass die Immobilienblase nicht platzen wird, auch wenn der Preiszenit, so wie bei Münchener Immobilen, bereits längst überschritten wurde.
Auch das Zinsniveau wird wohl die nächsten fünf Jahre relativ stabil niedrig sein, da die hohen Staatsdefizite ebenso wie die Sorgen um die Großbanken in Europa noch länger bestehen bleiben. Demzufolge ist von einem Rückgang der Nachfrage an Immobilien nicht auszugehen.

Ebenfalls führt die Wohnungsnot, gerade in Deutschland, zu einem anhaltenden Nachfragehoch. Ob in den Großstädten oder aufstrebenden Kleinstädten plant die Politik Neubauten in größerem Ausmaß und das wird den gesamten Immobilienmarkt auf Jahre beflügeln.

Expertentipps, wie man mit Immobilien Geld verdienen kann

Als Normalverbraucher kann man kaum ein politisch gewolltes Neubauprojekt allein finanzieren, die großen Bauträger und Investoren, wie auch die öffentliche Hand spielen im großen Sandkasten der Kapitalakkumulation. Doch man kann auch mit kleineren Beträgen mitspielen und vom Hype profitieren. Wir haben drei Anlagemöglichkeiten kurz betrachtet, wenngleich die Gestaltung der Produkte unterschiedlicher nicht sein könnte:

Immobilien-Fonds


Wer auf Sicherheit setzt und dafür etwas geringere Renditen in Kauf nehmen kann, sollte sich für so genannte "offene Immobilienfonds" entscheiden. In diesen sind meist 50 bis 150 Einzelimmobilien enthalten und die Anteile werden an der Börse gehandelt. Demzufolge ist das Risiko relativ gering, da Missmanagement ebenso wenig ins Kontor schlagen, wie ein oder zwei Einzelimmobilien, die sich schlecht entwickeln. Höhere Renditen, dafür aber auch ein größeres Risiko bieten geschlossene Immobilienfonds. Hier wird die Investition auf zwei oder drei Immobilen verteilt und ist der Zielbetrag erreicht, wird der Fonds "geschlossen". Entwickeln sich dann alle Immobilien gut, ist eine hohe Rendite möglich. Läuft jedoch nur eine im kalkulatorischen Minus, schlägt sich dies negativ auf die Zinsen nieder, bin hin zum Totalverlust. Man sollte bei dieser Anlageform schon regionale Kompetenzen über den Immobilienmarkt mitbringen, bevor man sich für diese Alternative entscheidet. Hinzu kommt, dass sich die Anteile dieser Fondsart nicht am freien Markt verkaufen lassen, sondern nur auf dem "Zweitmarkt", sofern dieser vom Fondsaufleger angeboten wird.

Immobilien-Aktien


Im Gegensatz zum Immobilienfonds kauft man bei den Aktien keine Anteile an der Immobilie selbst, sondern an den Unternehmen, die selbst Wohn- oder Gewerbeobjekte kaufen und verwalten. Meist sind die Auftraggeber dieser Wohnungsunternehmen Pensionsfonds und Versicherungen, die ihre Gelder ja mehren müssen. Als Aktienkäufer partizipiert man an den steigenden Mieten, die aufgrund der aktuell hohen Wohnraumnachfrage wohl weiter steigen. Auch wenn dies alles positiv klingen mag, unterliegen Aktionäre hier dem Immobilienrisiko an sich und dem grundlegenden Aktienrisiko. Wenn also die Preise für Immobilien fallen, werden sich selbst die Großen Aktiengesellschaften von schwachen Börsenphasen kaum abkapseln können.

REITs


REIT ist die Abkürzung für Real-Estate-Investment-Trust. Noch nie gehört? Kein Wunder, denn diese Anlageform konnte bis dato nicht wirklich in Deutschland durchstarten, da die offenen Immobilienfonds weitaus beliebter und bekannter sind, als Aktien, ob ihres Risikos, oder eben diese Anlageform mit vielen Vorteilen. Der Handlungsspielraum der Gesellschaften ist strukturell auf die Verwaltung und Vermietung von Immobilien beschränkt. Mit Immobilien handeln dürfen REITs nicht oder gar für Dritte Projekte entwickeln. Demzufolge ist das Risiko relativ gering. Zudem müssen 90 Prozent der Gewinne an die Anleger ausbezahlt werden und mit den restlichen 10 Prozent muss sich die Verwaltung begnügen.Doch in Deutschland sind die REIT-Gesellschaften eher zu klein, als dass größere Investoren ihre Gelder dort einlegen und eine Nische konnte diese Anlageform, anders als in den USA, hier nicht schließen. Aber weiterführende Informationen dazu können sich lohnen, um mit Immobilien auch indirekt Geld zu verdienen.

Im Resümee
ist ein indirektes Partizipieren am steten Hoch des Immobilienmarktes auch für kleinere Geldbeutel erschwinglich. Ob Aktien, Immobilien-Fonds oder REIT´s, die Auswahl ist groß, aber man sollte sich umfangreich im Vorfeld beraten lassen. Und natürlich ist die Anlage in eine reale, eigen genutzte oder vermietete Immobilie die beste Form, sein Geld aktuell, nachhaltig uns sicher zu mehren.
Ein Tipp zum Schluss: Vermeiden Sie einen zu hohen Eigenkapitaleinsatz beim Kauf der Immobilie, da sonst der Zinsvorteil verloren geht. Lieber 20 bis 30 Prozent alleine tragen und den Restbetrag klug anlegen ? indirekt am Immobilienmarkt und seinen vielfältigen Möglichkeiten.

Foto: (c) fotoknips/ fotolia.com

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