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Mieten und Nebenkosten in Deutschlands Metropolen


Wo muss man als Immobilienbesitzer die höchsten Nebenkosten in Kauf nehmen und wo ist laut aktuellem F+B-Mietspiegelindex die Miete am geringsten? Wir haben einen detaillierten Blick auf die so genannte zweite Miete geworfen, die das Deutsche Steuerzahlerinstitut des Bundes zusammen trug und in ein Verhältnis zur Miethöhe gebracht. Ob Hamburg, München oder Berlin, Stuttgart Düsseldorf oder Erfurt, wie hoch sind die Mieten und Nebenkosten in Deutschlands Metropolen?

Immobilieneigentümer haben, je nach Stadt, Region oder Bundesland unterschiedliche Nebenkosten zu tragen. Ob Abfallmüll, oder Wassergebühren, ob Miete vs. Nebenkosten |  Foto: (c) elxeneize/ fotolia.comWinterdient oder Grundsteuer, wir haben verglichen und gleichzeitig eruiert, wo die Mieten laut dem aktuell vorliegenden F+B- Mietspiegelindex 2016 in den Metropolen Deutschlands liegen.

Zu den Nebenkosten befragte das Deutsche Steuerinstitut des Bundes die 16 Landeshauptstädte und deren Experten gehen in den Daten von einem Einfamilienhaus mit zwei Geschossen und 15 Metern Frontlänge des Grundstücks aus, bewohnt von drei Personen bei dem Energieträger Gas.

Beim F+B-Mietspiegelindex 2016 eruierte die F+B GmbH als Forschungsinstitut die Nettomieten diverser Städte auf Grundlage einer 65 Quadratmeter großen Wohnung mittleren Standards und Lage.

Vor dem Hintergrund, dass die so genannte "zweite Miete" ebenso steigt wie die Nettomieten in fast allen Metropolen ergibt sich dennoch ein Teils verschobenes Bild über die Gesamtbelastung des Wohnens an sich. Bei den Nebenkosten listen wir die Metropolen von Platz eins mit den höchsten Nebenkosten bis zu Platz acht mit den niedrigsten Nebenkosten auf und setzen die ortsüblichen Vergleichsmieten hinzu. Wir haben exemplarisch acht Städte miteinander verglichen und auch wenn die Grunderhebungsverfahren unterschiedlich sein mögen, zeigen sich doch relative Eindrücke zu den regional unterschiedlichen Mieten und Nebenkosten in Deutschlands Metropolen.

1. Platz Berlin mit Nebenkosten von 2.149,79 Euro

Berlin ist sexy und arm, aber die Nebenkosten sind alles andere als sexy. In der Hauptstadt ist Wasser sehr günstig, dafür Niederschlagswasser überaus teuer. Keine Landeshauptstadt verlangt mehr Grundsteuer und auch wenn die Anwohnerparkausweise relativ billig sind im bundesdeutschen Vergleich ist die zweite Miete in Berlin am höchsten.

- Die erste Miete, die Nettokaltmiete liegt in Berlin bei 6,46 Euro (West) und 5,85 Euro (Ost) und somit belegt Berlin, gesamt betrachtet, Platz 5.

2. Platz Potsdam mit Nebenkosten von 2.145,84 Euro

Zwar verlangt man hier keine Gebühren für den Winterdienst oder die Straßenreinigung, aber beim Schmutzwasser müssen Immobilieneigentümer fast doppelt so viel zahlen, wie im Durchschnitt aller Landeshauptstädte.

- Die Nettomiete beträgt in Potsdam nur 6,07 Euro und beschert der Kulturstadt Potsdam Platz 7 bei den Nettomieten.

3. Platz Dresden mit Nebenkosten von 2.070,94 Euro

Im Venedig an der Elbe mag zwar vieles schön sein, aber auch die Nebenkosten sind schön hoch und die Preise für Wasser im Allgemeinen liegen ebenso weit über dem Durchschnitt, wie die Grundsteuer.

- Mit 5,64 Euro ist in Dresden die Nettomiete am niedrigsten und somit auf Platz 8 der betrachteten Städte.

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4. Platz Erfurt mit Nebenkosten von 1.989,95 Euro

Die Landeshauptstadt Thüringens schlägt beim Frischwasser und der Straßenreinigung ordentlich zu auch wenn sich die Stadt beim Winterdienst völlig zurück halt.

- Die Nettokaltmiete liegt bei 6,20 Euro und führt zu Platz 6 für Erfurt im Ranking.

5. Platz Düsseldorf mit Nebenkosten von 1.816,21 Euro

Die närrische Stadt am Rhein weist Extreme auf. Hier ist die Grundsteuer aller Landeshauptstädte am niedrigsten, dafür muss man als Hausbesitzer deutschlandweit am meisten für die Müllbeseitigung berappen.

- Die Nettomiete liegt hier lauf F+B-Mietspiegelindex bei 8,26 Euro und ergibt somit Platz 3 für Düsseldorf.

6. Platz Stuttgart mit Nebenkosten von 1.729,74 Euro

Straßenreinigungsgebühren fallen in der Baden-Württembergischen Metropole ebenso nicht an, wie Gebühren für den Winterdienst. Dafür zahlt der Autofahrer für den Anwohnerparkausweis deutschlandweit am meisten, wen wundert?s.

- Mit einer Nettomiete in Höhe von 9,76 Euro ist Stuttgart auf Platz 2 im Mietpreisranking

7. Platz Hamburg mit Nebenkosten von 1.683,40 Euro

Die Hansestadt an der Elbe verlangt durchschnittlich (fast) die niedrigsten Nebenkosten aller deutschen Metropolen. Ohne Straßenreinigungsgebühren und Einnahmen aus dem Winterdienst präsentiert sich Hamburg als moderat, wenn es um die zweite Miete geht.

- Wohnen kostet relativ viel an der Elbe und mit 8,07 Euro ist Hamburg auf Platz 4.

8. Platz München mit Nebenkosten von 1.643,00 Eur0

Keine Landeshauptstadt erwartet weniger Nebenkosten von seinen Hausbesitzern, wie die Stadt an der Isar. Keine der vom Deutschen Steuerinstitut des Bundes abgefragten Wohnnebenkosten liegt über dem Durchschnitt der befragten Städte.

Ohne Zweifel liegt München bei den Nettokaltmieten auf Platz 1, mithin mit 11,18 Euro pro Quadratmeter.

Der F+B-Mietspiegelindex 2016 ergab, dass die ortsüblichen Vergleichsmieten deutschlandweit um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stiegen. Und auch bei den Nebenkosten schlugen die Stadtvordersten zu. Zwar ist Berlin Spitzenreiter bei den Nebenkosten, aber an die Mieten von München, Stuttgart oder Düsseldorf kommt die Hauptstadt nicht heran. Dafür ist kein Mietpflaster teurer als München. Dort kann man nur im Bereich der Nebenkosten eine ruhigere Kugel schieben.

Für Vermieter wird die Betrachtung der Nebenkosten immer wichtiger. Die zweite Miete kalkuliert sich bei manchen Objekten auf gut ein Drittel der Gesamt-Bruttomiete und die Einnahmen der Immobilienvermieter reduzieren sich nicht nur immer mehr durch die Abgaben an die Stadt oder Kommune, auch die Energieversorger treiben die Preise in die Höhe. Wohnen wird zum Luxusgut, egal ob man in einem Einfamilienhaus wohnt, oder einfach nur Mieter ist.

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