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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

06.02.2017

Immobilienpreise der sieben größten Städte Deutschlands Teil III

Der Immobilienmarkt beschäftigt Mieter, wie auch Eigentümer und Investoren seit Jahren. Bauboom, Mietexplosion, Gentrifizierung, die Liste ist lang. Und die Städte und Metropolen wachsen stetig, manche stark, andere weniger. Die sieben größten Metropolen und ihre Immobilienpreise betrachten wir intensiv in dieser kleinen Reihe und geben Vor- und Nachteile des Standortes an und wagen einen Ausblick in die zukünftige Entwicklung.

Berlin ächzt mittlerweile unter der Wohnungsnot und die Einwohnerzahlen explodieren bis 2030, so die Fakten. Die daraus resultierende Verknappung von WImmobilienpreise Düsseldorf | Foto: (c) rcfotostock/ fotolia.comohnraum treibt die Immobilienpreise auch in Hamburg in die Höhe, wie in Teil I beschrieben. Aber auch Städte wie Frankfurt a.M bieten für Investoren gute Renditeaussichten und in Stuttgart reden Experten, wie in Teil II erklärt, von einem Dauerboom der Immobilienbranche.

Doch keine Stadt, außer die Hauptstadt, bietet so viele positive Perspektiven wie Düsseldorf, die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, tief im Westen der Republik:

7 Düsseldorf - gute Investitionsmöglichkeiten bei moderat steigenden Immobilienpreisen

Gut 620.ooo Einwohner zählt die siebendgrößte Stadt Deutschlands, am Rhein gelegen und eingebettet in die gut 10 Millionen zählende Region Rhein-Ruhr. Für Investoren, nach der Bundeshauptstadt, wohl die beste Lage für kluge Investitionen in Baugold.

Positiv für Käufer

Obwohl die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen bis zum Ende des dritten Quartals 2016 nur um moderate 4,7 Prozent anstiegen, steigen die Mieten in Düsseldorf stärker an, als die eigentlichen Kaufpreise. Neue Bauprojekte werden angeschoben und fertig gestellt und nicht jedes Einfamilienhaus wird zu jedem Preis erworben. Auch wenn man für den Quadratmeter im Stadtteil Altstadt 8.100 Euro berappen muss und in Oberkassel immerhin noch 6.250 Euro, bieten südlich gelegene Regionen Düsseldorfs wie Holthausen mit 2.250 Euro und Garath mit 1.850 Euro viel Spielraum für Investoren in Wohnanlagen mittleren Standards, jedenfalls weitaus mehr, als in München oder Frankfurt a.M.

Negativ für Käufer

Nicht jede "Luxusbude" wird teuer bezahlt. Zwar sind Einfamilienhäuser in so genannten B-Lagen heiß begehrt, aber überhöhten Forderungen der Verkäufer sind nicht marktkonform. Anbieter von Luxusimmobilien müssen ebenfalls abwarten, da das Angebot relativ groß ist. Die Immobilienpreise an sich steigen langsamer, insoweit sind Investments in vermietete Wohnungen wohl die beste und nachhaltigste Lösung.

Wohin geht die Reise mit Deutschlands Immobilienpreisen?

Unlängst haben wir mitteldeutsche Städte und deren Entwicklungen genauer betrachtet. Dort wo gute Infrastrukturen und Universitäten Zuzügler anlocken, explodieren die Immobilienpreise. Auf dem Land wird es zunehmend leerer und die Anzahl der leer stehenden Wohnungen geht dort in die zigtausende.

Betrachtet man nun die Großstädte, gibt es Verlierer und Gewinner, wenn es um die Steigerungsmöglichkeiten geht. Berlin ist nachhaltig betrachtet weit vorn, die Wohnungsknappheit der nächsten Jahrzehnte wird für Investoren zum El Dorado mutieren. Aber auch Düsseldorf, Frankfurt a.M. und der Klassiker, Stuttgart, halten noch viele Entwicklungsmöglichkeiten parat.

Dabei liegt der Fokus der Investitionen nicht mehr im Luxussegment, bis auf wenige prosperierende Lagen, sondern in den einfachen, wie auch mittleren Segmenten. Gerade dort konnten Entwickler und Analysten die größten Zuwächse der Immobilienpreise verzeichnen und die steigende Wohnungsnot, gerade in den Ballungszentren, gibt ihnen Recht. Nach einer Umfrage von Engel & Völkers Commercial gehen 84 Prozent der professionellen Investoren davon aus, dass die Preisspirale weiter nach oben geht.

Gute Perspektive für Mietwohnungen im mittleren Segment

Das IW, das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, geht davon aus, dass die Zinsen auch 2017 relativ stabil bleiben werden. Demzufolge werden, auch den steigenden Mieten geschuldet, viele Deutsche Immobilieneigentum erwerben, oder bauen.

Die größten Renditeaussichten jedoch vermuten Analysten und Experten in den B-Lagen der sieben größten Städte. Wer dort Mietwohnungskomplexe entwickelt und sich im einfachen oder mittleren Ausstattungssegment bewegt, findet nicht nur viele Mieter, sondern vor allem stetig steigende und nachhaltige Gewinne vor. Dabei kann schon ein Stadtteilwechsel entscheidend sein für die Entwicklung des Vorhabens. Nur zwei oder drei Neubauten von Mehrfamilienhäusern können den Preis der Immobilien und die Miete in dem betreffenden Stadtteil verändern. Fakt ist, die Tendenzen bleiben, wie in 2016 bereits geschehen, bestehen und eine Investition in Immobilien ist nach wie vor eine der besten Alternativen zur Kapitalmehrung.

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