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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

25.01.2017

Immobilienpreise der sieben größten Städte Deutschlands Teil I

Seit langem steigen die Preise für Immobilieneigentum sowie die Mieten in den Ballungszentren. Anhand der sieben größten Städte wollen wir die Immobilienpreise von Berlin, München, Hamburg, Frankfurt a.M., Stuttgart und Düsseldorf genauer beleuchten. Denn nicht überall in den Kerngebieten dieser Metropolen ist es unbezahlbar. In einigen Bezirken können Investoren und Bauherren noch ein Schnäppchen schlagen, noch, wohl bemerkt.


Immobilienpreise deutsche Städte | Foto: (c) blende11.photo/ fotolia.com

Die Immobilienpreise in Deutschland explodieren und kaum noch ein Ort über 500.000 Einwohnern kann mit regional moderaten Preisen für sich werben. Doch vor allem in den Großstädten muss man tief in die Tasche greifen um das Betongold zu sichern. Oder doch nicht? Dabei gibt es viel Bekanntes, aber auch Erstaunliches, wenn man genauer hin schaut. Alle Preisangaben beziehen sich dabei auf einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis einer Eigentumswohnung:

1. Berlin - sexy und arm und doch in 2030 eine wirkliche Europametropole

Keine Großstadt wächst so rasant, wenn es um die Bevölkerung geht. Die Vier-Millionen-Marke ist greifbar und die zum Teil extremen Steigerungen der Immobilienpreise in Berlin, besonders im Innenstadtbereich, lassen ganze Heerscharen von Menschen und Zuzüglern in die Außenbezirke und das Umland "fliehen". Europaweit mag Berlin mit 3.600 Euro/Quadratmeter bei einer Eigentumswohnung noch durchschnittlich Preise für Immobilieneigentum bieten, aber die rasante Entwicklung haben einige Bezirke noch vor sich.

Positiv für Käufer

Jedes Jahr wird die Bevölkerung um 40.000 Einwohner steigen, was das Angebot verknappen wird und in den nächsten 2 Jahren zu starken Preissteigerungen führen wird. In bestimmten Lagen ist also ein Investment noch lohnenswert. Zu den preiswerten Bezirken gehören Charlottenburg-Nord mit durchschnittlich 1.450 Euro pro Quadratmeter, Neu-Hohenschönhausen mit 1.350 Euro und Wilhelmstadt im Bezirk Spandau mit ebenfalls 1.350 Euro.

Negativ für Käufer

Einige Bezirke haben bereits ihr höchstes Niveau erreicht, beziehungsweise sind dort kaum nennenswerte Preissteigerungen zu erwarten. So werden Verkäufer und Immobilienbesitzer in Dahlem (Zehlendorf) 5.400 Euro für den Quadratmeter bekommen und im Prenzlauer Berg 4.250 Euro. Ebenso wird die Preisspirale in den Außenbezirken und vor allem am Rande der Stadt, in den angrenzenden Gemeinden, weiter nach oben gehen. Hier können kluge Käufer noch auf eine gute Rendite hoffen.

2. Hamburg - fünfstellige Beträge an der Elbe

Mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern ist die Stadt an Elbe und Alster wirklich eine Großstadt und auch wenn Hamburg beim Preisanstieg gerade eine Pause einlegt, können in den Außenrandlagen und den angrenzenden Gemeinden noch Schnäppchen gemacht werden.

Positiv für Käufer

Die Peripherie ist für Investoren das ideale Spielfeld, wenn es um die nördlichste Millionenstadt geht. Stadtteile wie Rothenburgsort oder Billstedt liegen im Fokus der Investoren und auch in einfachen Lagen, wie in Bergedorf, gibt es heftige Preisexplosionen von acht Prozent. Und doch wird auch Hamburg im Jahr 2030 seine Einwohnerzahl um 4,4 Prozent steigern und demzufolge ist ein Preisanstieg von 15 Prozent in den kommenden 13 Jahren durchschnittlich möglich.

Negativ für Käufer

Hamburg ist nicht nur für die Hanseaten ein zuweilen (zu) teures Pflaster, auch für Neuerwerber sind die Immobilienpreise mittlerweile exorbitant hoch. Im Innenstadtbereich, der Altstadt, werden sogar fünfstellige Kaufpreise aufgerufen, mithin 11.200 Euro. Mit einigem Abstand folgen Harvestehude mit 7.950 Euro und Rotherbaum mit 7.450 Euro. Da in den letzten 12 Monaten Hamburgs Preise um durchschnittlich und moderate 3,7 Prozent stiegen, sollte man in den gehobenen Lagen nicht von einem schnellen Re-Invest seines eingesetzten Kapitals ausgehen.

3. München- Spitzenplätze auch im europäischen Vergleich

Die Hauptstadt des Freistaats Bayern mit 1,542 Millionen Einwohnern kann wahrlich nicht als "Dorf" bezeichnet werden, wenn es um die Immobilienpreise geht. Und auch wenn der Immobilienmarkt, so Experten, ausgereizt sein dürfte, so können sich Immobilienbesitzer in München freuen, denn mit durchschnittlich 6.900 Euro, so die Analysten von Homeday, beziehungsweise 5.900 Euro, so die Experten von Engel & Völkers Commercial, ist die Münchner Immobilie dauerhaft und nachhaltig eine gute Anlage.

Positiv für den Käufer

Investments sind mittlerweile selbst hart gesottenen Investoren und Bauherren in München zu kostspielig. Bei Preisen von 15.000 Euro pro Quadratmeter scheinen weder gute Gewinne möglich, noch will sich selbst der klassische Millionär noch solche Immobilien als Neuerwerb in sein Portfolio holen. Aber noch sind gute Käufe möglich. Die Stadtteile Am Westbad und Ludwigsfeld mit 5.000 Euro liegen innerhalb Münchens und für 4.850 Euro kann man noch im Stadtteil Neuperlach etwas "reißen". Oder man schaut sich in den Umlandgemeinden um, die noch an die öffentlichen Verkehrsmittel angeschlossen sind.

Negativ für Verkäufer

Bei 13.600 Euro für einen Quadratmeter Eigentumswohnung im Stadtteil Universität, direkt inmitten Münchens, und 11.150 im nebenliegenden Stadtteil Lehel ist im Zentrum kaum ein Schnäppchen zu machen. Keine Bundesdeutsche Stadt hat so mit dem Wohnungsmangel zu kämpfen wie München. Die Bevölkerung wird, so Analysten, auch in den nächsten 10 Jahren nicht merklich wachsen und die Preisspirale scheint erreicht. Immobilien halten, wer es kann, heißt die Devise und wo soll man in München auch noch neu bauen, freie Grundstücke gibt es (fast) nicht mehr.Im zweiten Teil legen wir unseren Fokus auf die Städte Köln, Frankfurt a.M. und Stuttgart und in Teil III wollen wir nach Düsseldorf blicken sowie eine gesamtdeutsche Einschätzung wagen, mit Nach- und Vorteilen zu den jeweiligen Metropolen.

Foto: (c) blende11.photo/ fotolia.com
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