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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

20.10.2016

Immobilienboom in Deutschland hält auch 2016 an

Laut Angaben des Immobilienverbandes IVD ziehen die Preise für Eigentumswohnungen, Häuser und Grundstücke auch in 2016 weiter an. Vor allem in Großstädten und Ballungsräumen müssen Käufer und Investoren mehr Geld auf den Tisch packen und der Immobilienboom zeigt höhere Steigerungsraten als im Jahr 2015. Welche Gründe sind ausschlaggebend für den Preisanstieg und welche Konsequenzen wird das haben?

Preise für Wohneigentum 2016

Im aktuellen IVD-Preisspiegel Wohneigentum werden 370 Städte erfasst und deren Entwicklung im Immobilienmarkt betrachtet. Demzufolge setzt sich der 2010 begonnene Trend auch in 2016 fort und bestätigt den Immobilienboom in Deutschland.

Die Gründe für den Immobilienboom in Deutschland

Nicht nur der Makler-Verband IVD, sondern wohl alle Immobilienexperten sehen den Grund für die zum Teil rasanten Preissteigerungen in den Fehlern einer ?verschleppten Wohnungsbaupolitik?. Zu wenige Neubauten wurden, auch und vor allem durch die öffentliche Hand, erstellt oder subventioniert. Dies hat Wohnraumknappheit zur Folge. Und bei stetig wachsender Nachfrage durch Hinzuziehende Menschen steigt dementsprechend der Preis, für Eigentums-, wie Mietobjekte.

Ein weiterer Grund liegt in den fehlender Anlagemöglichkeiten durch die Politik der EZB. Aktien oder gar Staatsanleihen sind kaum mehr attraktiv und das hohe liquide Vermögen drückt nunmehr in den Käufermarkt für Immobilien. Doch welche Steigerungsraten erzielt das Eigentum im Einzelnen?

Preisanstieg bei Eigentumswohnungen

Bundesweit legten laut IVD-Preisspiegel Eigentumswohnungen um sechs Prozent zu. Spitzenreiter ist Frankfurt am Main, dort stiegen die Preise für Wohnungen um fast 19 Prozent, gefolgt von Köln mit 15 Prozent und München mit 7,7 Prozent.

Daraus lässt sich ableiten, dass gerade in Städten mit mehr als 250.000 Einwohnern Neubauten zwingend erforderlich sind, so der ICD-Präsident Schick.
Preisveränderungen gegenüber dem Vorjahr bei Eigentumswohnungen

Preisveränderungen gegenüber dem Vorjahr bei Eigentumswohnungen (Bestand, mittlerer Wohnwert) Quelle: IVD


Preise für Einfamilienhäuser steigen wesentlich schneller

Im Vergleich zu 2015 konnte im Segment mit "mittlerem Wohnwert" ein höherer Preisanstieg in 2016 festgestellt werden. In den Metropolen mit mehr als einer halben Million Einwohner legten Einfamilienhäuser sogar um 8,9 Prozent zu, seit 2010 mithin um 25 Prozent. Hier führt München die Liste an, denn mit 840.000 Euro für ein entsprechend "normales" Haus liegt die Bayrische Landeshauptstadt über den Bundesdurchschnittlichen 392.000 Euro.
Relative Preisveränderungen bei Einfamilienhäusern (mittlerer Wohnwert)

Relative Preisveränderungen bei Einfamilienhäusern (mittlerer Wohnwert) - Quelle: IVD

Bauland wird für Normalverbraucher teils unerschwinglich

Vor allem in den Städten zogen die Grundstückspreise im Vergleich zum Vorjahr Deutschlandweit um fünf Prozent an, in Metropolen über 500.000 Einwohner sogar um 8,9 Prozent. Dies ergibt einen Preis von 382 Euro pro Quadratmeter in Stadtlage, wohingegen in Kleinstädten unter 30.000 Menschen nur 128 Euro berappt werden müssen, so der IVD-Preisspiegel.

Auch beim Bauland ist München mit 1.350 Euro pro Quadratmeter Spitzenreiter, immerhin 17 Prozent mehr als in 2015. Und auch wenn die Preise auch in Berlin um 11 Prozentpunkte stiegen, so ist der Quadratmeter Bauland mit 200 Euro vergleichsweise preiswert, von den innerstädtischen Lagen mal abgesehen.

Im Kern lässt sich sagen, dass sich Eigentümer von Wohnungen, Häusern und Grundstücken in Deutschland und gerade in den Städten freuen können. Der Trend wird anhalten, so die Experten. Denn auch wenn die Politik aufzuwachen scheint, so wird es Jahre dauern, bis die Nachfrage nach Wohnraum dem Angebot auch nur halbwegs entspricht. Und wer sich heute noch Betongold sichern will, sollte dies auch tun, letztlich ist das Zinsniveau für Baukredite im Keller und andere Anlagealternativen mit hohen und gleichzeitig sicheren Renditen sind vorerst nicht in Sicht.

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