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Immobilien kaufen- so entwickelt sich der deutsche Markt


Seit Jahren zeigen die Immobilienpreise in Deutschland nur in eine Richtung: nach oben. Für Investorinnen und Investoren werden Kaufentscheidungen hierdurch aber nicht unbedingt leichter.

Immobilienpreise | Foto: (c) midascode/pixabay.com

Denn die Mietsituation in deutschen Großstädten stößt bereits an ihre Limits. Deswegen werden sogenannte B-Städte für Investorinnen und Investoren immer interessanter. Hier stimmt einfach die Mischung aus Risiko und Rendite.

Die Preise für Wohnungen und Immobilien steigen

Die Preise für Immobilien und Wohnungen sind in den letzten Jahren massiv angestiegen. Viele Branchenkenner gehen deswegen davon aus, dass demnächst eine Trendwende eintreten wird. Hiervon ist aktuell aber noch nichts zu merken. Im Jahr 2018 sind die Preise für Bestandswohnungen um 9,4% gestiegen und die für Neubauwohnungen um 6,8%.

Es lohnt sich somit nach wie vor, in Immobilien zu investieren. Das gilt unabhängig davon, ob diese vermietet werden oder lediglich als Investitionsobjekt dienen sollen.

Unlängst stellte der Immobiliendienstleister Dr. Lübke und Kelber das sogenannte "Risiko-Rendite-Ranking 2019" und gab damit hilfreiche Hinweise, wo sich Investitionen in Immobilien besonders lohnen.

Für Investorinnen und Investoren spielt jedoch nicht nur der aktuelle Marktpreis eine entscheidende Rolle. Vielmehr kommt es darauf an, eine gelungene Mischung aus Risiko und Rendite zu erreichen. Je weniger riskant eine Investition ist, obwohl sie eine möglichst hohe Rendite abwirft, desto besser. Eine gute Hilfestellung bietet hierbei das sogenannte Risiko-Rendite-Ranking. Hier können interessierte sehen, in welchen Städten die Investition in eine Immobilie besonders vielversprechend ist.

Die teuersten und preiswertesten Städte Deutschlands

Die höchsten Preisanstiege sind in den deutschen Metropolen festzustellen. Vor allem Berlin, Hamburg und München haben mittlerweile sehr hohe Quadratmeterpreise. Wer zum Beispiel in München eine Eigentumswohnung erwerben möchte, muss hierfür 7.436 Euro pro m² einplanen. Sollten sich die Interessierten für einen Neubau entscheiden, beläuft sich der Preis sogar auf 8.836 € pro m². Auf den Plätzen hinter München folgen Frankfurt-am-Main und Konstanz als die zweit- beziehungsweise drittteuerste Stadt Deutschlands.

Hamburg landet im Ranking der teuersten Städte auf Platz vier. Hier belaufen sich die Quadratmeterpreise auf 4.520 €. Berlin ist mit 4.274 € pro m² auf Platz sechs. Es gibt aber auch noch sehr günstige Städte in Deutschland. Die günstigste ist Gera mit einem Preis von 777 € pro m². Ebenfalls sehr günstig sind Dessau-Roßlau und Chemnitz. Herne ist mit einem Preis von 1204 € pro m² relativ teuer, aber immer noch deutlich günstiger als die großen Städte.

Hinweis: Investitionen in Immobilien in solchen Städten bringen langfristige Erfolge mit sich. Es wird dazu kommen, dass der Markt in den Großstädten gesättigt ist. Dann schlägt die Stunde der kleineren Städte. Wer hier dann schon Immobilien besitzt, erzielt besonders hohe Renditen. Für kurzfristige Erfolge eignen sich solche Investitionen hingegen weniger.

Die Mietsituation in deutschen Großstädten

Auch die Mieten in Deutschland erreichen ein Rekordniveau nach dem anderen. So hat beispielsweise der Mietpreis in München jetzt erstmals die Grenze von 20 € pro m² geknackt. Das liegt unter anderem daran, dass es in München nahezu keinen Leerstand mehr gibt. Sämtliche Anfragen nach neuen Wohnungen können und müssen über den Neubau gedeckt werden. Aber auch das ist in München heutzutage schon recht schwierig.

Es ist also davon auszugehen, dass der kontinuierliche Anstieg der Mietpreise in großen Städten in nicht allzu ferner Zukunft nachlassen wird. Allerdings steigen die Kaufpreise für Immobilien kontinuierlich weiter an. Das bedeutet, dass die zu erwartenden Renditen in großen Städten immer kleiner ausfallen. Aus diesem Grund ziehen sich immer mehr Investorinnen und Investoren aus solchen Städten zurück und nehmen stattdessen sogenannte B-Städte in den Blick.

Der aktuelle Quadratmeterpreis für Immobilien und bei Mieten ist daher für Investitionen nur bedingt aussagekräftig. Wenn die Investitionskosten immens hoch sind, bringt auch der beste Quadratmeterpreis nur wenig Rendite. Deswegen sollte vor allem auf die Verbindung aus Risiko und Rendite geachtet werden. Nur dort, wo diese am besten ist, lohnt sich eine Investition wirklich. Es ist daher entscheidend, sich im Vorfeld einer Investition mit den geeigneten Werten zu beschäftigen.

B-Städte werden immer interessanter

Als B-Städte werden solche Städte bezeichnet, die nicht zu den Größten, Angesagtesten und Bekanntesten in Deutschland gehören. Hierzu zählen beispielsweise Lüneburg und Pforzheim. Für Investorinnen und Investoren haben solche Städte jedoch einige Vorteile zu bieten. So ist die Mietsituation hier noch nicht so angespannt wie in München, Berlin oder Hamburg. Das bedeutet, dass sich mit einem vergleichsweisen geringen Risiko relativ hohe Renditen erwirtschaften lassen.

Wichtig: Für die Einteilung in A-, B-, oder sogar C-Städte sind die Größe, die Liquidität des Immobilienmarktes und die allgemeine Bedeutung der Stadt entscheidend. Dennoch kann auch innerhalb einer Stadt eine A-, B-, oder C-Lage ausgewiesen werden. Diese innerstädtische Einteilung richtet sich nach dem Entwicklungspotential des Gebietes, der Verkehrsanbindung und der Struktur. Was genau mit A- und B-Lagen gemeint ist, kann man hier nachlesen.

Das Risiko-Rendite-Ranking vermittelt einen guten Eindruck davon, welche Städte für Investorinnen und Investoren besonders interessant sind. Das gilt sowohl für Bestandsimmobilien als auch für Neubauten. Insgesamt werden mehrere Dutzend Städte aufgeführt, und deren Renditen veranschaulicht. Hierbei zeigt sich, dass die Entwicklung am Immobilienmarkt nach wie vor sehr positiv ist. So gibt es keine Städte, deren tatsächliche Rendite unter der empfohlenen Mindestrendite liegt.

Foto: (c) midascode/pixabay.com

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