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Fördermittel für Immobilieneigentümer -Teil I


In vielerlei Bereichen unterstützt der Staat Immobilieneigentümer durch spezielle Fördermittel. Ob eine Unterstützung für die Heizungsanlage, eine Photovoltaik-Förderung oder Förderungen für eine energetische Sanierung der Immobilie: Wer sich auskennt, kann viel Geld sparen. Wir wollen aufklären und hilfreiche Tipps geben unter welchen Voraussetzungen Förderungen möglich sind, wofür und wie man sie beantragt.

Jedes Haus unterliegt im Laufe der Jahre einer natürlichen Abnutzung. Und ob nun der Gesetzgerber für Komplettsanierungen klar definierte Dämmmaßnahmen vorschreibt, oder aufgrund der technischen Entwicklung viel Geld mit modernen Eigentümer von Immobilien können Fördermittel beantragen | Foto (c): Holger Luck/ Fotolia.comHeizungsanlagen oder Photovoltaikanlagen gespart werden kann, solche Sanierungen und Neuerungen kosten viel, sehr viel Geld. Und auch wenn das Zinsniveau historisch niedrig ist, so lässt sich durch spezielle, öffentlich zur Verfügung Kredite nachhaltig Geld sparen.

Der Gesetzgeber unterstützt Immobilieneigentümer und sogar in Teilen Vermieter durch spezielle Förderprogramme, die sich ab und an auch mal in ihren Konditionen ändern. Dabei unterscheidet man zwischen Unterstützungen durch den Bund und das jeweilige Bundesland, in dem sich die betreffende Immobilie befindet.

Förderprogramme des Bundes für Immobilieneigentümer

Auch wenn die Konditionen und klaren Voraussetzungen für Förderungen durch den Bund sehr unterschiedlich ausfallen, stehen die Themen der Energieeinsparung und dem altersgerechten Umbau von Mietwohnungen im Fokus. Hierbei ist zu beachten, dass nicht alle Fördertöpfe für vermietete Immobilien offen stehen. Die KfW, eine staatliche Bankengruppe, stellt mit ihrer Unterstützung für Eigentümer ganz bestimmte Bedingungen an den Kreditnehmer.

Tipp: Kombinieren Sie als Immobilieneigentümer ihre Modernisierungsmaßnahmen an weitere, für die KfW zulässige Programme. Das Programm ?"Energieeffizientes Sanieren" kann und sollte so zum Beispiel in die Modernisierungsplanungen aufgenommen werden, um an die verbilligten Kredite heran zu kommen.

Förderprogramme der Länder für Immobilieneigentümer

Auch auf Landes- oder kommunaler Ebene gibt es Förderungen für Vermieter und Investoren, die einen Finanzierungsbedarf haben. Dabei stehen einem die Investitionsbanken der Länder mit Rat und Tat zur Seite und helfen bei der Umsetzung der Ziele von Vermietern, Immobilienunternehmen und Wohnungsbaugesellschaften.

Von Förderungsergänzungsdarlehen, energetischen Sanierungen und Programmen für ein altersgerechtes Wohnen bis hin zu Beratungen für Effizienz und Optimierung inklusive Gutachten und Umsetzung stehen die Landesbanken, wie zum Beispiel die Investitionsbank Berlin, IBB, den Immobilieneigentümern als Berater zu Verfügung.

Aber auch für Wohnungseigentümergemeinschaften lassen sich viele Förderungen identifizieren. Und auch wenn die übliche Hausbank seit jeher eine professionelle Anlaufstelle für Kredite sein mag, lohnt sich vor einer Kreditaufnahme immer ein Gespräch mit staatlichen Kompetenzen des Bankwesens.

Doch welche Umbau- oder Modernisierungsmaßnahmen sind nun genau förderbar? Hier schauen wir einmal genauer hin:

Die geförderte CO2-Sanierung

Der Gesetzgeber will den Ausstoß von Kohlendioxid, kurz CO2, seit langem reduzieren. Dabei fördert der Bund klar definierte Sanierungen für alle Formen von Immobilien, die diesem Zwecke dienlich sind, ausgenommen Ferienobjekte oder gewerblich genutzte Immobilien. Eine Unterstützung erhält man für folgende Ein- oder Umbauten einer Heizungsanlage:


  • Wärmepumpanlagen mit einer Nennwertleistung bis 100 KW,
  • Biomasseanlagen mit einer Nennwertleistung zwischen 5 und 100 KW und
  • Thermische Solaranlagen bis zu einer Größe von 40 Quadratmetern.

  • Dabei ist entscheidend, dass die auszutauschende Heizungsanlage vor dem Jahre 2009 eingebaut wurde. Dabei werden bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit bei einem fest geschriebenen Zinssatz von 10 Jahren berücksichtigt.

    Diese Förderungen richten sich zwar aufgrund der Begrenzungen an Immobilienbesitzer von selbst genutzten Eigenheimen, jedoch kann auch ein Mehrfamilienhaus, das größtenteils zu Wohnzwecken genutzt wird, bei dem Austausch der zentralen Heizungsanlage oder dem Einbau einer Lüftungsanlage gefördert werden. Den Förderantrag stellt man bei der Hausbank und die jährlich neu festgelegten Zinssätze kann man bei der KfW direkt erfragen.

    In Teil II - Fördermittel für Eigentümer betrachten wir die finanziellen Unterstützungen bei dem Einbau einer Photovoltaikanlage oder der Fassadensanierung oder Dachsanierung nach der gültigen "Energiesparverordnung".

    Foto (c): Holger Luck/ Fotolia.com
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