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Magazin für Hausverwalter, Vermieter und Eigentümer

25.11.2017

Chancen für Immobilienaktien und Immobilienfonds in 2018

Das neue Jahr steht vor der Tür und wie bereits erahnt stehen die Chancen für Immobilienaktien und Immobilienfonds gut, was die Prognosen der Renditen angeht. Zu dieser Aussage kommt die Ratingagentur Scope, die Fondsanbieter und institutionelle Investoren befragte. Allein die Investition in reale Immobilien muss nicht die einzige Alternative sein am Immobilienboom zu partizipieren.

Immmobilienfonds und Immobilienaktien | Foto: (c) wsf-f/fotolia.com


Viele private und institutionelle Anleger haben ihr Geld in den letzten Jahren in reale Immobilien gesteckt, zu einer Zeit, in denen Häuser, Grundstücke und Eigentumswohnungen noch relativ preiswert zu erwerben waren. Wer im Einkauf ein Schnäppchen machte, kann im Heute eine satte Rendite verbuchen. Doch die Immobilienpreise in Deutschland sind in den prosperierenden Regionen derart gestiegen, dass Investoren zunehmend andere Alternativen wählen, um am Immobilienboom zu partizipieren.

Ratingagentur bestätigt positive Entwicklung von Immobilienfonds

Das sich mit Immobilien gutes Geld verdienen lässt, ist wahrlich kein Geheimnis. Doch die Preisexplosionen in den Metropolen und prosperierenden Kleinstädten machen den Kauf für viele unerschwinglich, gerade für private Anleger. Warum also nicht durch finanzielle Beteiligungen am Wachstum des Immobilienmarktes teilhaben?

Und genau das ist in Mode gekommen und private sowie institutionelle Anleger investieren in Immobilienaktien und Immobilienfonds. Doch wie stehen die Chancen im kommenden Jahr, in 2018, gute Zinsen durch Fonds zu generieren?

Mit Immobilienfonds auf Kurs

Bereits Mitte des Jahres befragte die Ratingagentur Scope 13 Fondsanbieter, 149 institutionelle Anleger, Vertriebe und Vermögensverwalter, wie sie die Entwicklung für Immobilienaktien und Immobilienfonds betrachten. 40 Prozent beurteilten die aktuelle Lage im Sommer als "sehr gut" und 60 Prozent als "gut". Die Alternativantworten "befriedigend" bis "schlecht" wurden gar nicht gewählt. Und auch für das Geschäftsjahr 2018 sind die Antworten identisch und die Experten sehen gute bis sehr gute Chancen am Immobilienboom durch Aktien und Fondsanteile zu partizipieren.

Die Zuflüsse an Kapital lagen bereits in 2016 auf einem Rekordniveau, so die Fondsanbieter. Und auch in 2018 dürfte es an liquidem Kapital nicht mangeln. Deshalb wird wohl jeder Fondsanbieter neue Fonds auflegen müssen, um die bestehenden Fonds nicht mit Kapital zu "überfluten" und damit die Rendite zu schmälern. Dabei stehen die Standorte Deutschland und Frankreich im Fokus der Fondsanlagegesellschaften.

Die Risiken bei offenen Immobilienfonds wurden bei der Umfrage ebenfalls skizziert. Steigen die Zinsen am Kapitalmarkt wählen Anleger Alternativen und ziehen die Gelder aus den Fonds heraus. Es ist aber nicht zu erwarten, dass die EZB die Zinsen in 2018 empfindlich nach oben schraubt. Größer erscheint das Risiko, dass sich keine interessanten Immobilien mehr finden lassen, um aus ihnen eine relativ gute Rendite zu erwirtschaften. Viele Investitionsimmobilien sind bereits zu teuer und entwicklungsfähige Objekte immer rarer.

Sind Immobilienaktien die Zukunft?

Auch bei dieser Anlageform bestätigten die Befragten Analysten bei einer Umfrage der international renommierten "Fidelity International" eine durchaus positive Stimmung. Für 2018 rechnen die Experten mit einem globalem Nettoertragswachstum von acht Prozent, wenngleich die Zahlen in 2017 doch etwas unter den Erwartungen zurückblieben.

Fakt ist jedenfalls, dass sich eine Beteiligung an einem Immobilienunternehmen in Form von Aktien lohnen kann. Mit der Aktie wird man zum "Miteigentümer" und partizipiert am Erfolg der Aktiengesellschaft in Form von Dividendenauszahlungen oder Kurssteigerungen. Die Geschäftsleitung der Immobiliengesellschaft bestimmt dabei den Kurs und legt sein Geld zum Beispiel in Wohn- oder Geschäftsimmobilien oder auch in Einkaufscenter an, mal national, mal international.

Doch auch hier gibt es Risiken. Gewinne werden durch Mieteinnahmen und Verkäufe aus dem Immobilienbestand heraus generiert. Ein Totalverlust ist durchaus möglich, wenn das Immobilienunternehmen schlecht wirtschaftet und die Aktie, also der Anteil an der Gesellschaft, keinen Marktwert mehr bietet.

Reales Immobilie, oder doch indirekt Kapital anlegen?

Die eigene Immobilie ist sicher das Maß der Dinge, langfristig betrachtet und wenn es sich bereits im Eigentum befindet. Doch wer heutzutage neue Investitionen plant und der Bedarf an Sanierungen an der eigenen Immobilie nicht vorhanden ist, liegt mit einer Investition in Immobilienfonds oder Immobilienaktien zumindest in 2018 nicht falsch.

Vergleiche über das Internet und über Ratingagenturen sind dabei die Pflicht, das Hinzuziehen eines Steuerberaters und des vertrauten Bank- oder Anlageberaters die Kür. Die Chancen sein Geld über Immobilienaktien und Immobilienfonds zu mehren sind jedenfalls gut in 2018.

Foto: (c) wsf-f/fotolia.com

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