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Betriebskosten - so reduzieren sie die zweite Miete -Teil II


Für Vermieter wie Mieter sind hohe Betriebskosten ein Gräuel. Dabei kann man durch relativ wenig Aufwand die Betriebskosten nachhaltig senken und damit die so genannte zweite Miete. Ob Heizung oder Strom, ob Wasser oder Müll, gerade in den Wintermonaten und am Ende der Abrechnungszeiträume der Energieversorger bangt man sich vor der Nachzahlung. Ist es nicht Zeit seinen Umgang mit Energie zu überdenken?

Wenn in Deutschland die Heizungen auf Hochtouren laufen und der Strom noch intensiver durch alle Leitungen fegt entsteht der größte Anteil an den jährlichen Betriebskosten reduzieren | Foto: (c) euthymia/ fotolia.comHeizkosten. Wie wir bereits in Teil I beschrieben haben kann jeder, Vermieter, wie auch Mieter, sein Heizverhalten ändern und so viel Geld sparen. Nun wollen wir uns die Stromkosten genauen anschauen und hilfreiche Tipps geben, um diesen Posten der Betriebskosten geringer zu gestalten.

Reduzierung von 30 Prozent der Stromkosten möglich

Ja, es gibt viele Energieberater und letztlich ist es eh anzuraten seinen Stromversorger einmal auf Herz und Nieren zu überprüfen. Da die meisten Mieter ihre eigenen Stromkosten getrennt vom Vermieter abrechnen, können Vermieter entweder gute Tipps zum Stromsparen an die Mieterschaft weiter leiten, aber auch selbst dazu beitragen die allgemeinen Betriebskosten zu reduzieren.

Alle Lampen sollten auf Ihren Stromverbrauch hin überprüft werden. Dabei sollten Energiefresser der Außenbeleuchtung, so zum Beispiel alte 100W bis 500 Watt-Strahler ebenso ausgetauscht werden, wie Strom-fressende Hausflurbeleuchtungen. Hierbei ist eine Umstellung auf LED-Leuchtmittel oder Energiesparlampen anzuraten. Zwar ist die Anschaffung im ersten Schritt relativ teuer, aber nachhaltig betrachtet ist gerade hier ein großes Einsparpotential möglich.

Auch der Einbau oder Austausch hin zu Bewegungsmeldern ist Strom sparend. Dabei sollte man auf die Leuchtfrequenzen achten, um nicht Gefahr zu laufen, dass das Licht zu spät angeht, beziehungsweise zeitlich ausreichend den betreffenden Bereich auch erleuchtet.

Und wenn man als Vermieter seine Mieterschaft dafür sensibilisiert, dass technische Altgeräte ebenso die eigenen Betriebskosten hoch halten, als auch das "stand-by-Lämpchen" der eigenen Gerätschaft, hat man einen guten Beitrag zur Mietergemeinschaft geleistet.

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Wasser ist teuer, teurer als gedacht

Wussten Sie, dass jeder Mensch statistisch gut 1 Million Liter Wasser verbraucht, direkt oder indirekt und nur circa 34.000 Liter Wasser trinkt? Um die allgemeinen Wasserkosten zu reduzieren und um die Kosten gerechter auf die individuellen Verbräuche der Mieteinheiten abzustellen ist das Einbauen von Wasseruhren ohnehin ratsam, denn Wasser und Abwasser ist auch in den letzten Jahren zu einem teuren Gut der Betriebskostenabrechnung geworden.

Doch auch als Vermieter kann man den Wasserverbrauch reduzieren. So können im Außenbereich und zur Bewässerung der Grünflächen automatische Wassersprenger verbaut werden. Darüber hinaus kann der Wasserverbrauch durch Regentonnen, die zur Bewässerung aufgestellt werden, die Wasserkosten senken, wenngleich dies eher ein Thema für den Frühling sein mag.

Aber auch im inneren, in den Mietwohnungen, können Vermieter vieles Bewegen um die zweite Miete zu reduzieren.

So ist der nachträgliche Einbau von Wasser sparenden Armaturen ebenso einsparend, wie der Einbau eines so genannten Durchflussbegrenzers, der einfach auf den Hahn aufgeschraubt wird. Auch der Austausch des alten Spülkastens am WC zugunsten eines Spülkastens mit einem Drücker für "kleines" und "großes" Geschäft kann ungemein helfen und den Wasserverbrauch um 50 Prozent reduzieren.

Als Resümee lässt sich festhalten dass Vermieter sehr wohl dazu beitragen können, dass die zweite Miete, die Betriebskosten, im nächsten Jahr nicht zu hoch ausfallen. Energie wird immer teurer, aber durch eine gute Kommunikation der genannten Tipps in die Mieterschaft hinein und einige preiswerte Handgriffe kann jeder Immobilieneigentümer bares Geld sparen. Und dass sich die Vermietbarkeit der Wohnungen durch eine Reduzierung der Betriebskosten verbessert, sollte bei dieser Betrachtung selbstverständlich sein.

Foto: (c) euthymia/ fotolia.com

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