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Betriebskosten - so reduzieren sie die zweite Miete - Teil I


In der kalten Jahreszeit fallen durch die Heizungskosten die höchsten Betriebskosten des laufenden Jahres an. Und gerade im Januar, wenn der Ablesedienst der Strom- und Gasversorger durch die Straßen läuft und jeder Vermieter sich fragt, wie hoch die Nachzahlung ausfallen wird, ist auch ein Wechsel des Energieanbieters einen Gedanken wert. Doch man kann als Immobilienbesitzer die zweite Miete selbst reduzieren und wir geben gerne Tipps die Kosten für Heizung, Strom, Wasser und Müll einzudämmen.

Landauf und landab laufen die Heizungsanlagen auf Hochtouren und künstliche Beleuchtung ist in der dunklen Jahreszeit ein Muss. Und auch, wie alle Jahre wieder, rückt die Betriebskostenabrechnung in den Fokus der Vermieter, aber auch der Mieter, denn die Energieversorger prüfen den Verbrauch und schnell denkt man über Energiesparmaßnahmen nach und damit über die Reduzierung der zweiten Miete, den Betriebskosten. Doch wie kann man sparen, ohne dabei auf den gewohnten Komfort zu verzichten?

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Vermieter und Mieter ziehen an einem Strang

Ob Einsparungen beim Wasser oder Strom, oder die Reduzierung von Müll, beziehungsweise Mülltrennung, oder auch Einsparungen an Heizenergie, gerade in Betriebskosten senken | Foto: (c) euthymia/fotolia.comMehrfamilienhäusern sollten Vermieter und Mieter zusammen arbeiten, da in den meisten Fällen die Zähler für Wasser, Heizung und Strom nach Wohneinheiten verbaut sind.

Tipp: Als Vermieter können Sie Ihre Mieterschaft durch einen Aushang am schwarzen Brett sensibilisieren, oder sie bei einem "Info-Abend" über die folgenden Einsparmöglichkeiten informieren. Letztlich wollen alle sparen und die Mieterschaft wird es Ihnen danken.

So reduzieren Sie Heizkosten

Gleich vorab: Jedes Grad Temperatur um das man die Heizleistung reduziert spart circa sechs Prozent der Heizkosten. Aber Achtung: Die Räume dürfen nicht "vernässen", Luftfeuchtigkeit und Temperatur sollten also stets kontrolliert werden. Der Einbau von Thermostaten und damit die Regelbarkeit in den einzelnen Räumen sind hierbei zu empfehlen. Dabei kann der Stift am Regelkopf auf 3-4 eingestellt werden, um einen automatischen Stopp beim Heizen zu setzen.

Es sollten Heizkörper mit idealen Heizwerten verbaut werden, die alten Gussheizkörper sollten ausgetauscht werden, wobei sich so genannte Plattenheizkörper mit guten Heizwerten bewährt haben. Zusätzlich sollte der Baukörper hinter den Heizkörpern mit einer Heizkörper-Reflexionsfolie versehen werden, wodurch die Wärme nicht in den Baukörper, sondern "reflektiert" in den Raum hinein strahlt.

Ebenso sollte man alle Heizkörper regelmäßig entlüften. Gerade diese Tätigkeit kann selbst vom Mieter, oder dem Hausmieter durchgeführt werden. Das ist deshalb sinnvoll, da Luft in den Heizleitungen nicht nur die Heizanlage auf Dauer schädigen kann, sondern die Heizleistung enorm reduziert.

Auch können durch das Schließen der einzelnen Raumtüren Heizkosten gespart werden. Wenn der Temperaturfühler zentral angebracht ist, sollte man nach dem Begehen des Raumes die Tür hinter sich schließen.

Tipp: Eine nachträgliche Verbauung von Fensterdichtband für Fenster und Türen sollte alle drei Jahre durchgeführt werden, gegebenenfalls ist das Austauschen alter Gummidichtungen durchzuführen.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist die regelmäßige Kontrolle durch einen Wartungsbetrieb, der die Heizleistung prüft und gegebenenfalls repariert.

Als letzter, einfacher Tipp kann der Energieanbieter auf Herz und Nieren geprüft werden und ein Wechsel des Gas- oder Heizanbieters eine gute Lösung sein, um die zweite Miete zu reduzieren.

Ein Tipp zur richtigen Lüftung: weisen Sie Ihre Mieterschaft auf das richtige Lüften der Räume hin. Gekippte Fenster sind meistens der Grund für hohe Heizkosten oder Nachzahlungen. Darüber hinaus speichert der Heizkörper Wärme, die durch zu lang anhaltendes Lüften aus dem Mauerwerk entweicht und nur durch nachträgliches intensives Heizen wieder hergestellt werden kann. Das Mauerwerk ist eine Art zweite Heizung und durch so genanntes Stoßlüften von 3-4 Minuten zieht ausreichend Luft in die Räume und die Baukörperwärme bleibt erhalten. Dass korrektes Lüften auch prophylaktisch gegen Schimmelfall wirkt, sei nur am Rande erwähnt.

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Durch Mülltrennung Betriebskosten sparen

Bevor man sich Gedanken über die Mülltrennung macht sollte man als Vermieter die Größe der Müllcontainer begutachten. Jeder Container, jede Tonne kostet Geld. Oft stellt sich heraus, dass falsche Größen oder die Anschaffung unterschiedlicher Mülltonnen Geld einsparen kann. Wo wir bei der Mülltrennung wären. Die Entsorgung von Hausmüll ist teuer, die Entsorgung von Altglas und Papier, so wie von Plastik ist weitaus günstiger. Hier sollten Vermieter auf Ihren Entsorgungsbetrieb aktiv zugehen und sich beraten lassen.

In Teil II wollen wir Tipps geben, wie man Strom und damit Geld spart. Aber auch Wasser ist ein teures Gut und es gibt zahlreche Möglichkeiten die zweite Miete durch intelligenten Wasserverbrauch zu reduzieren. Und letztlich sind all diese Tipps ja auch gut für die Umwelt!

Foto: (c) euthymia/fotolia.com

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